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20. Grand-Slam-Titel: Zeit läuft für Federer

Albert Krütli, stellvertretender Leiter Sport, über den 20. Grand-Slam-Titel Roger Federers.
Albert Krütli
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Mit dem 20. Grand-Slam-Titel hat Roger Federer eine Marke geschafft, die niemand für möglich gehalten hat. Die entsprechenden Superlativen für diese Leistung gibt es gar nicht. Bei seinen Gegnern geniesst der Schweizer Superstar uneingeschränkten Respekt. Und für die Tennisfans ist es ein Privileg, diese einmalige Sportlerkarriere miterleben zu dürfen, auch wenn die nervenaufreibenden Partien manchmal schier nicht mehr auszuhalten sind – wie zuletzt der siegreich gestaltete Final der Australian Open gegen den Kroaten Marin Cilic.

Grand-Slam-Titel sind das Mass aller Dinge im Tennissport. Federer steht jetzt bei 20, Nadal bei 16, Djokovic bei 12. Pete Sampras, der frühere Champion, liegt mit 14 Triumphen an dritter Stelle. Die Bilanz des Schweizer Superstars ist umso beeindruckender, als er sie in einem Zeitabschnitt erreicht hat, der so stark besetzt war wie kein anderer zuvor. Zum Vergleich: Mit acht Titeln war Andre Agassi damals der grösste Konkurrent von Sampras.

Federer wird der erneute Erfolg bei den Australian Open zusätzlich anstacheln, seine Führung auszubauen. Ihm ist vor allem die Titelverteidigung in Wimbledon, aber auch der US-Open-Titel zuzutrauen. Nadal, der in Melbourne im Viertelfinal wegen einer Verletzung aufgeben musste, dürfte sich bis Paris erholt haben und dort seinen 11. Finalsieg anstreben. Djokovic (out im Achtelfinal) bleibt im Kampf um die Tenniskrone das grosse Fragezeichen.

Die Zeit läuft also für Roger Federer, der zudem das wohl professionellste Umfeld hat. Ein Team, das bisher praktisch alles richtig gemacht hat und auch in Zukunft kaum Fehler begehen wird – ein weiterer Trumpf des Maestros.

Albert Krütli

albert.kruetli@luzernerzeitung.ch

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