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2:0-Sieg - Krienser Fussballer sagen Grazie

Der SC Kriens hatte in der Challenge-League-Heimpartie gegen den FC Chiasso leichtes Spiel. Die Krienser feiern einen 2:0-Sieg.
Turi Bucher
Der Krienser Igor Tadic im Zweikampf mit einem Tessiner. (Bild: Pius Amrein, Kriens, 3. August 2019)

Der Krienser Igor Tadic im Zweikampf mit einem Tessiner. (Bild: Pius Amrein, Kriens, 3. August 2019)

Das Positive gleich vorweg: Kriens hat gewonnen, Kriens hat die drei Punkte. Und der SCK hat zwei schöne Treffer erzielt. Doppeltorschütze für den SCK: Der Schwyzer Dario Ulrich (21).

Die Krienser Führung kam in der 16. Minute, als Stürmer Igor Tadic in der gegnerischen Hälfte Verteidiger Jan Elvedi anspielte. Elvedi sprintete in den Strafraum der Chiassesi und bediente mit seinem Querpass Dario Ulrich. Dieser versenkte die Vorlage gekonnt unters rechte Lattenkreuz.

Doch das 1:0 wirkte nicht befreiend. Nach diesem herrlich herausgespielten Treffer konnten die Krienser den Druck auf das Tor der Tessiner nicht aufrechterhalten. Kriens liess nicht nach, sondern hörte auf. Und zwar gegen ein superharmloses Chiasso. Wenn es für die Mannschaft von Trainer Stefano Maccoppi im Verlaufe der Vorrunde in dieser Art und Weise weitergeht, dann heisst es bald: Arrivederci und Ciao Chiasso.

Ulrich trifft gleich nach dem Seitenwechsel zum 2:0

Nach der Pause nahm der Druck auf das Chiasso-Tor wieder zu, die Krienser Lethargie war überwunden. 1:0-Torschütze Dario Ulrich hatte gleich nach dem Wiederanpfiff eine erste Chance. In der 53. Minute dann das erlösende 2:0: Der für Tadic eingewechselte Asumah Abubakar spielte im Strafraum Ulrich an, der Schwyzer traf mit einem satten Flachschuss zum zweiten Mal ins Netz.

Die jubelnden Krienser um Torschütze Dario Ulrich (Nr. 19, zweiter von links) zum 1:0. (Bild: Pius Amrein, Kriens, 3. August 2019)

Die jubelnden Krienser um Torschütze Dario Ulrich (Nr. 19, zweiter von links) zum 1:0. (Bild: Pius Amrein, Kriens, 3. August 2019)

Kriens brillierte nicht, hätte höher gewinnen können und durfte insgesamt Grazie in Richtung Chiasso sagen. Drei Punkte, basta. Die Tessiner fielen in der zweiten Halbzeit ziemlich auseinander, ohne dass das Heimteam genügend profitieren konnte. Es war keine ausserordentliche Krienser Leistung notwendig. «Ich finde, wir haben eine gute Teamleistung gezeigt», sagte der zweifache Torschütze Dario Ulrich. «Wir haben nach dem 1:0 zwar etwas nachgelassen, nach der Pause aber unseren Plan, das 2:0 zu erzielen, erfüllt.»

Der Auftritt der Krienser Abwehr lässt sich eine Woche nach den vier Gegentreffern in Aarau nur schwer einordnen. Der Angriff der Gäste war mehr oder weniger inexistent. Die Südschweizer haben in dieser Saison weiterhin noch kein einziges Tor geschossen. Der nächste Eignungstest für die SCK-Defensive findet am nächsten Samstag in Lausanne statt. So einfach wie zum Grazie gegen Chiasso wird Kriens zum Merci in Lausanne nicht kommen. Ulrich: «In Lausanne erwartet uns definitiv ein stärkerer Gegner. Aber unser Sieg hat gezeigt, wir müssen uns gegen Lausanne nicht verstecken.»

Telegramm:

Kriens – Chiasso 2:0 (1:0)
Kleinfeld. – 1300 Zuschauer. – SR Wolfensberger.
Tore: 16. Ulrich 1:0. 53. Ulrich 2:0.

Kriens: Osigwe; Alessandrini, Elvedi, Berisha, Costa; Ulrich, Bürgisser, Sadrijaj, Kukeli; Tadic (46. Abubakar), Hoxha (59. Siegrist).

Chiasso: Guarnone; Padula (59. Dixon), Kreshnik, Martignoni, Herve (82. Conus); Wolf, Huser, Berzati (46. Gomes); Bahloul; Rossi, Cyzas (82. Facchin).

Bemerkungen: Kriens ohne Fanger, Mijatovic (beide verletzt) und Urtic (aus familiären Gründen abwesend). Chiasso ohne Malinowski, Merlin, Almeida, Doldur und Iberdemaj (alle verletzt).

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