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2:1 gegen Vaduz: Kriens zwingt das Glück auf seine Seite

Der SC Kriens gewinnt ein weiteres wichtiges Spiel im Kampf gegen den Abstieg: Mit 2:1 schlägt er den FC Vaduz. Es ist bereits der vierte SCK-Vollerfolg in der Rückrunde.
Turi Bucher
Der Krienser Saleh Chihadeh im Spiel gegen die Vaduzer Benjamin Büchel (Goalie) und Maximilian Göppel. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Der Krienser Saleh Chihadeh im Spiel gegen die Vaduzer Benjamin Büchel (Goalie) und Maximilian Göppel. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
Omer Dzonlagic und der Vaduzer Tomislav Puljic. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Omer Dzonlagic und der Vaduzer Tomislav Puljic. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
Saleh Chihadeh (links) wird von Maximilian Göppel bedrängt. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Saleh Chihadeh (links) wird von Maximilian Göppel bedrängt. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
Krienser Albin Sadrijaj gegen Manuel Sutter. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Krienser Albin Sadrijaj gegen Manuel Sutter. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
Nico Siegrist (links) und Maurice Brunner. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Nico Siegrist (links) und Maurice Brunner. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
Marco Wiget (links) und Milan Gajic. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)Marco Wiget (links) und Milan Gajic. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 15. März 2019)
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Der SC Kriens besiegt den FC Vaduz 2:1

Oft hat der SC Kriens in dieser Saison sehr gut gespielt, besser als der Gegner manchmal, um am Schluss mit zu wenig Ausbeute oder sogar mit leeren Händen dazustehen. Aber Kriens kann auch anders: In der Heimpartie vom Freitagabend gegen den FC Vaduz war Kriens bestimmt nicht die bessere Mannschaft, bot seinem treuen Publikum eine insgesamt uninspirierte Leistung. Und dennoch wurde nach dem Schlusspfiff auf dem Kleinfeld-Kunstrasen gefeiert, als hätte der SCK soeben den Ligaerhalt in der Challenge League geschafft. Der Grund: Die Krienser hatten zwar nicht überzeugt, nicht gut gespielt, aber das Glück leidenschaftlich auf ihre Seite gezwungen – in Form eines mitreissenden 2:1-Sieges.

SCK-Trainer Bruno Berner streckte nach dem Schlusspfiff die Fäuste in die Krienser Nacht, strahlte und sagte: «Spielerisch war uns der Gegner klar überlegen. Aber er hat in seiner Überlegenheit auch Unvermögen gezeigt. Wir hatten auch unsere Anteile an diesem Spiel, und am Schluss waren wir die, welche reüssiert haben.»

Vaduz-Captain schreit sich den Frust aus dem Leib

Auf der anderen Seite schrie sich Philipp Muntwiler seinen Frust im Kabinengang aus dem Leib. Es war beinahe ein hysterischer Anfall des Vaduz-Captains, mit welchem er kreischend kundtat, wie sehr sein und das Vaduzer Wochenende mit dieser Niederlage nun verdorben ist. «Wir haben den Kopf verloren, wir haben es den Kriensern wirklich zu einfach gemacht», sagte Muntwiler später. Der Krienser Offensivspieler Nico Siegrist, viel umjubelter 2:1-Siegtorschütze in der 87. Minute, analysierte schon richtig, als er sagte: «Diese Partie hätte keinen Verlierer verdient gehabt. Es war ein Spiel, in dem das Glück schliesslich noch auf eine Seite fällt. Und für einmal fiel es auf unsere Seite.»

Kriens überliess die Spielgestaltung phasenweise komplett dem Gegner. Der SCK war minutenlang nicht im Ballbesitz, liess sich vom Ballgeschiebe der Gäste regelrecht hypnotisieren. Vaduz hatte in der ersten Halbzeit zweimal die Chance, in Führung zu gehen. Milan Gajic setzte in der 30. Minute einen Freistoss aus 23 Metern an die Latte. Gleich machte es Jodel Dossou in der 38. Minute, als er im Strafraum frei zum Schuss kam.

Kriens ging in der 62. Minute glücklich dank eines Eigentores in Führung, allerdings war der zügige Angriff über Albin Sadrijaj und Saleh Chihadeh äusserst sehenswert und zwingend gewesen. Das Krienser 1:0 glich der Vaduzer Muntwiler in der 78. Minute aus – hoch verdient, denn Vaduz war insgesamt die bessere Mannschaft. Der SCK wirkte angezählt, aber noch einmal richtete er sich auf. Sadrijaj lancierte auf der rechten Seite Siegrist, und der stürzte die Krienser mit seinem wuchtigen 2:1-Schuss in einen Freudentaumel.

Nun folgen wegen den Schweizer Länderspielen gegen Georgien und Dänemark zwei Wochen Meisterschaftspause. Dann warten auf Kriens die schwierigen Gegner Wil (auswärts), Aarau (daheim) und Winterthur (auswärts). Aber der SCK, das zeigen die vier Siege in der Rückrunde, ist parat.

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