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3. LIGA, GRUPPE 2: Serie der Ungeschlagenheit beendet

Der Luzerner SC verliert erstmals in dieser Saison. Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Emmenbrücke setzt es für die Stadtluzerner ein 0:1 ab.
«Je früher wir aufsteigen, desto besser. Das würde viel Druck von uns nehmen», so Mirco Hofstetter, Präsident Luzerner SC. (Bild: pd)

«Je früher wir aufsteigen, desto besser. Das würde viel Druck von uns nehmen», so Mirco Hofstetter, Präsident Luzerner SC. (Bild: pd)

«Wir sind selber schuld und müssen uns an der eigenen Nase nehmen. Es war nicht unser bester Tag», zeigte sich LSC-Spielertrainer Pren Spaqi (34) nach der Niederlage gegen Emmenbrücke selbstkritisch. Das 0:1 (Tor für Emmenbrücke durch Stefano Izzo in der 31. Minute) im Spitzenspiel der Stadtgruppe bedeutete zugleich die erste Saisonniederlage. Nach 13 Siegen und einem Unentschieden ist die Serie der Ungeschlagenheit damit gerissen. «Ausgerechnet im Spiel der Spiele mussten wir Federn lassen. Das wird uns aber nicht aus der Bahn werfen. Jetzt ist das Team gefordert», so LSC-Stürmer Artan Hajdaraj (28). Nach wie vor steht der LSC unangefochten auf Rang eins mit 40 Punkten. Spaqi: «Ich bin sehr zufrieden mit den bisherigen Leistungen. Wir sind Leader in einer stark besetzten Gruppe. Ich bin stolz auf meine Jungs.»

Doch die Spaqi-Equipe spürt weiter den Druck der Verfolger Schattdorf (2. Rang; 37) und Emmenbrücke (3.; 35). Der LSC hat allerdings noch ein Spiel weniger auf dem Konto als die Konkurrenz. Das Nachtragsspiel gegen das Team Futuro Luzern wird heute Dienstag (20.00, Allmend) gespielt. Am Samstag (20.00, Grüner Wald) folgt der Gang nach Schattdorf. LSC-Präsident Mirco Hofstetter (36): «Wir stehen vor zwei wichtigen Partien. Wir wollen in die Aufstiegsrunde und benötigen noch einige Punkte.» Die Aufstiegsrunde ist Pflicht, wie der Vereinshöchste betonte: «Wir sind Tabellenerster, da ist das Ziel klar und heisst das Erreichen der Top 2 nach dem 22. Spieltag.» Kein Druck ausüben auf das Team will Hofstetter auf die Frage nach dem Aufstieg: «Die Promotion wird nicht gefordert. Wir haben klar gesagt, dass wir bis 2018 in der 2. Liga spielen wollen. Dann feiert der Verein das 100-Jahr-Jubiläum. Doch es ist klar: Je früher wir raufgehen, desto besser. Einen Aufstieg im Juni würde ich natürlich begrüssen. Das würde viel Druck nehmen.» Bereits in der vergangenen Spielzeit schnupperten die Stadtluzerner an der Promotion. In den Aufstiegsspielen war der Luzerner SC jedoch chancenlos geblieben.

Emmenbrücke-Präsident spürt Winnermentalität

Emmenbrücke dagegen konnte seine Serie der Ungeschlagenheit auf elf Partien (7 Siege; 4 Unentschieden) ausbauen. Die einzige Niederlage der Gelbschwarzen datiert vom 17. September (1:2-­ Niederlage gegen den LSC). FCE-Präsident Franco Gulli (34): «Die Aufstiegsrunde ist unser klar erklärtes Ziel. Ich bin guten Mutes, dass wir das erreichen. Ich spüre eine grosse Winnermentalität.» Und Trainer Sandro Waser (33) ergänzte: «Wir sind auf Kurs und haben einen guten Lauf. Erfreulich ist, dass wir beim LSC, dem offensiv stärksten Drittligisten mit 56 Treffern, kein Tor kassierten.» Emmenbrücke (13 Gegentreffer) stellt hinter Schötz II (11) die zweitbeste Defensive der gesamten Liga. Ende Mai gastiert die Waser-Truppe bei Schattdorf zum wohl wichtigsten Spiel dieser Saison. Bis dann heissen die Gegner Alpnach (Samstag 18.00, Gersag), Kriens II, Luzern Futuro und Buttisholz. Gefordert sind vier Siege. Gulli: «Das wäre wünschenswert und erhoffe ich mir. Wir können uns keine Punktverluste leisten.»

Nicht in die Ferne schaut dagegen Waser: «Mich interessiert nicht, was in fünf Wochen ist. Wir nehmen Spiel für Spiel und machen Schritt für Schritt. Der Fokus liegt nun auf Alpnach. Wir werden in diesem Duell wieder gefordert. Ein Gegner, der uns alles abverlangen wird.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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