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3. LIGA, GRUPPE 3: Favoriten straucheln: Karten werden neu gemischt

Es ist wieder spannend an der Tabellenspitze. Ruswil besiegt Entlebuch 3:2 und kann wieder Hoffnung schöpfen im Kampf um einen Topplatz.

«Wir müssen gewinnen, sonst droht im Frühling Langeweile, eine Rückrunde ohne Zündstoff. Das wäre das Schlimmste», sagte Ruswils Mittelfeldspieler Heinrich Meier vor dem Duell zwischen Ruswil und Entlebuch. Ein Blick auf die Tabelle bestätigte die Aussage des 24-Jährigen. Ruswil lag vor dem Direktduell acht Punkte hinter Entlebuch zurück. «Ein Sechspunktespiel wartet», so Meier. Im Kampf um eine Spitzenpositionierung, dem Erreichen der Aufstiegsspiele (Top 2), musste der Sieg her. Und siehe da: Die Rottaler besiegten Entlebuch in einem spannenden Duell mit 3:2. Und der Siegtorschütze hiess, wie hätte die Geschichte besser enden können: Heinrich Meier. Der Werthensteiner sorgte in der 85. Minute mit dem 3:2 für die Siegsicherung. «Das ist ein schönes Gefühl, dass ich die Entscheidung herbeiführen konnte. Der Erfolg letztlich basiert aber auf einer geschlossenen Teamleistung.»

Dank diesem Sieg und der Niederlage von Leader Altbüron-Grossdietwil (1:2 gegen Sursee II) ist es an der Tabellenspitze zum Zusammenschluss gekommen. «Wir haben immer noch sieben Punkte Rückstand auf den zweiten Rang, der Sieg gegen Entlebuch wird uns aber stärken», glaubt Meier, der mit Ruswil einst in der 2. Liga interregional kickte und die erfolgreichste Zeit der Rottaler selber miterlebte. «Das war eine schöne Zeit. Ich sehe das Fanionteam mittelfristig sicher in der regionalen 2. Liga. Wichtig ist jetzt aber, dass wir zu einem 3. Liga-Spitzenteam reifen und Schritt für Schritt gehen.» Wie ist Meier mit der bald beendeten Vorrunde zufrieden? «Durchzogen. Die Erwartungshaltung war eine andere. Wir stehen nicht dort, wo wir hinwollten. Es fehlen einige Punkte. Wir waren einfach nicht konstant.» Wo liegen die Gründe? «Wir konnten nicht immer aus dem Vollen schöpfen, und es fehlte in einigen Partien der letzte Schritt und die absolute Verbissenheit, das Spiel gewinnen zu wollen.»

Entlebucher noch zu wenig konstant

Am Samstag (18.00 Gutmoos) kommt es in Grosswangen beim stark aufspielenden Aufsteiger (7. Rang; 13 Punkte) zum Rottalderby. Meier fordert: «Wir müssen siegen. Gewinnen wir nicht, war der Sieg gegen Entlebuch auch nichts wert. Wenn wir mit der Tabellenspitze in Tuchfühlung bleiben wollen, müssen wir den Sieg einfahren.»

Auf dem Weg in die Aufstiegsspiele, dem erklärten Ziel der Entlebucher, musste das Team von Spielertrainer Daniel Kaufmann (30) einen Rückschlag hinnehmen. «Die Niederlage ärgert mich. Doch ich bin im Grossen und Ganzen mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Wir sind auf dem 3. Rang, haben Sichtweite zur Spitze und sind somit im Fahrplan, müssen jedoch weiterhin hart in den Trainings arbeiten. In der Rückrunde sind wir gefordert, die Konkurrenz ist da. Es gibt einige Teams, die in die Aufstiegsspiele wollen.» Entlebuch ganz bestimmt. In der Saison 2015/16 und 2016/17 verpasste man die Promotionsspiele (jeweils 3. Rang). Was benötigt es auf dem Weg unter die Top 2? Erwin Meier (42), FCE-Präsident: «Wir müssen konstanter werden. Es gibt immer noch Schwachstellen. Doch das Team ist jung, lernwillig, und es macht einen Reifeprozess durch. Die Entwicklung stimmt mich zuversichtlich. Wir packen das.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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