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3. RUNDE: Die Grand-Slam-Misere von Alexander Zverev

Der Deutsche Alexander Zverev (Bild) erlebte in Melbourne seine nächste Grand-Slam-Enttäuschung. Die Nummer 4 der Weltrangliste unterlag dem Südkoreaner Chung Hyeon (21) nach 3:22 Stunden und einem Einbruch im fünften Satz, in dem ihm nur noch fünf Punkte gelangen, 7:5, 6:7 (3:7), 6:2, 3:6, 0:6.

Eine knappe Stunde nach der Partie versuchte sich Zverev (20) bereits an der Analyse seiner Grand-Slam-Misere. «Diese Turniere bedeuten mir noch zu viel. Bei den Masters bin ich nach meinen zwei Titeln ruhig», sagte er. «Aber ich mache mir keine Sorgen. Wer hat schon mit 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier gewonnen?» Er müsse nun herausfinden, was bei den Majors «in den entscheidenden Momenten mit mir passiert».

Gegen Chung, Sieger des NextGen-Finals 2017, kassierte Zverev, der beim Turnier der besten Nachwuchsprofis in Mailand nicht teilgenommen hatte, die zweite Niederlage im zweiten Duell gegen den Brillenträger. In Melbourne war er dennoch als klarer Favorit in die Partie gegangen, agierte jedoch nach dem starken dritten Satz und einem frühen Aufschlagverlust im vierten zunehmend unsicher.

Die Warnung von Boris Becker

«Ich hatte trotzdem das Gefühl, der bessere Spieler zu sein», sagte Zverev, «im fünften Satz lief dann alles gegen mich.» Boris Becker, Chefberater der deutschen Tennismänner, warnte in seiner Funktion als Eurosport-Experte vor zu hohen Erwartungen: «Man muss ihm Zeit geben. Er ist wie ein Stern in die Weltspitze geflogen, jetzt muss er sich konsolidieren.» (sid)

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