30. SCHWARZENBERG-SCHWINGET: Martin Grab gab sich keine Blösse

Trotz misslichen Witterungsbedingungen traten 107 Schwinger beim 30. Bergschwinget auf dem Schwarzenberg an.

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Der Sieger Martin Grab lässt sich feiern. (Bild Fredi Suter/pd)

Der Sieger Martin Grab lässt sich feiern. (Bild Fredi Suter/pd)

Unter den 107 Schwingern am 30. Schwarzenberg-Schwinget waren erfreulicherweise fünf Eidgenossen. Dominiert wurde das Fest vom Unspunnensieger 2006, Martin Grab. Der Rothenthurmer, der am nächsten Dienstag seinen 31. Geburtstag feiern kann, entschied alle sechs Gänge für sich. Mit den Zügen Kurz, Lätz und Wyberhaken bettete er der Reihe nach Alois Schillig, Theo Horat, Martin Krummenacher, Willi Schillig und Lutz Scheuber ins Sägemehl.

Im Schlussgang traf er auf den Berner Gast Stefan Sempach, der nach der Startniederlage gegen Bruno Müller dank vier Maximalnoten in den Endkampf vorstiess. Grab übernahm auch in diesem Schlussgang sofort die Initiative, und bereits im zweiten Zusammengreifen besiegte er seinen Gegner mit einem herrlichen Lätz platt.

«Dieser Sieg gab mir viel Sicherheit für die kommenden Wettkämpfe», bilanzierte Grab nach dem Wettkampf, «ich hatte während dem ganzen Wettkampf keine einzige brenzlige Situation zu überstehen». Im Hinblick auf das Seeländische Schwingfest in zehn Tagen, wo er auf die besten Berner treffen wird, gibt dieser Sieg viel Selbstvertrauen. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage, gegen Martin Krummenacher, belegte der Zuger Bruno Müller den Ehrenplatz.

Fredi Suter