35. HALLWILERSEELAUF IN BEINWIL: Zweiklassenrennen um den Hallwilersee

Trotz Regen gaben die Zentralschweizer ihr Bestes: Andreas Biotti aus Luzern lief elf Sekunden vor dem Schötzer Martin Christen auf Rang 20.

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Das Teilnehmerfeld trotzte dem Regen. (Bild Beat Blättler/Neue LZ)

Das Teilnehmerfeld trotzte dem Regen. (Bild Beat Blättler/Neue LZ)

Im Rennen der Frauen lief Addis Geshagne aus Kriens als Dritte durchs Ziel.

Einen Neuheit ist es nicht, dass beim Hallwillerseelauf zwei Rennen im gleichen Rennverlauf stattfinden. Die Afrikaner, die an solchen Events am Start sind, laufen in einer anderen Kategorie. Das sind sich die Einheimischen Läufer gewohnt. So war es auch am Samstag bei der 35. Umrundung des Hallwilersees. Über 6000 Läuferinnen und Läufer trotzten auf ihren kürzeren oder längeren Strecken dem Wetter.

Afrikaner laufen vorne weg
Nach dem Startschuss des 21,1 km langen Events setzten sich sofort sieben Schwarzafrikaner von der Konkurrenz ab. Von diesen Athleten waren schliesslich fünf Läufer vor dem ersten Schweizer, dem Rapperswiler Lukas Stähli am Ziel. Nach und nach splitterte sich die Spitzengruppe nämlich auf. Schliesslich nahmen Hayilu (Äthiopien) und Tesfay (Eritrea) die letzten drei, vier Kilometer in Angriff. Eine Tempoverschärfung des etwas kleineren Äthiopiers vermochte Wuschelkopf Tesfay nicht zu parieren.

Innerschweizer geben ihr Bestes
Bester Innerschweizer Läufer wurde der Sinser Primarlehrer und in Luzern wohnhafte Andreas Biotti (40) elf Sekunden vor dem Schötzer Martin Christen (41) als 20. Im Rennen der Frauen holte sich die Landsfrau des Tagessiegers bei den Männern, Askale Marachi, den ersten Platz. Addis Geshagne (Kriens) wurde Dritte, Susanne Rüegger (Hünenberg See) Sechste und die Stadtluzernerin Petra Bolfing tolle Zehnte.

Beat Blättler