Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

660 Poulets – und ein Stier im «Löwen»

Splitter Ein bekanntes Bild an grösseren Schwingfesten ist der überdimensionale Pouletgrill, der am Eidgenössischen in Burgdorf 2013 erstmals zum Einsatz kam. In jedem der sechs Abteile können an elf Stangen je zehn Poulets zubereitet werden. Macht insgesamt 660 Poulets. Wie auf dem Bild (rechts) unschwer zu erkennen ist, hatte es auch nach der Mittagspause noch das eine oder andere Stück auf dem Grill. Ein ganzes Poulet zum nach Hause nehmen gab es nach dem Schlussgang zum Sonderpreis von 10 Franken – später wurden die Poulets anscheinend gar verschenkt.

  • Imfeld. Der Lungerer Peter Imfeld kommentierte zum ersten Mal ein Schwingfest für Tele 1. Dabei hatte er einige gute Sprüche auf Lager. Ein Beispiel gefällig? «Ich habe meine Lebendpreise am Abend immer mit in die Beiz genommen», sagte er, als die Tiere in der Arena präsentiert wurden. Das wollten wir genauer wissen und haben nachgefragt: «Die Tiere wurden draussen angebunden, oder?» Mit einem breiten Grinsen im Gesicht antwortete Imfeld: «Nein, ich habe sie in die Beiz genommen, zum Beispiel in den ‹Löwen›.» Ein schönes Bild: Der Stier im «Löwen». Das gibt es nur in Lungern.
  • Steinstossen. Der 67 Kilogramm schwere Stein stellte auch die kräftigsten Männer vor einige Herausforderungen – denn er war rutschig vom Regen und dreckig vom Sand. Deshalb benötigte ein Steinstosser Hilfe, um den Stein dem nächsten Teilnehmer zu übergeben. Am weitesten warf Remo Schuler aus Rickenbach den 67-Kilo-Stein. Der 23-Jährige erreichte eine Distanz von 3,99 Metern. Mit dem 20-Kilo-Stein war Simon Hunziker aus Herznach der Beste, bei den Frauen gewann Corina Obrist aus Zuzgen – das weibliche Geschlecht operiert mit einem Stein, der 10 Kilo wiegt.
  • Soft Ice. Er konnte einem richtig leidtun, der Mann amSoft-Ice-Stand. Wie kein anderer hat er wohl auf Sonnenschein und 35 Grad gehofft. Doch das Schwingervolk erbarmte sich und kaufte trotz Regen einige Portionen Glace. Einmal gemischt bitte!
  • Gloggner. Unter den Zuschauern befand sich auch der zurückgetretene Ruswiler Hansjörg Gloggner. Er unterstützte seinen Bruder Reto, der das Fest im kranzgekrönten 8. Rang beendete. Der dritte Gloggner – Philipp – musste sich vergangene Woche einer Schulteroperation unterziehen. Am Schwarzsee-Schwinget hatte er sich die Schulter ausgekugelt. Für ihn ist die Saison zu Ende. Für das nächste Innerschweizer, das in einem Jahr in seinem Heimatdorf Ruswil stattfindet, sollte er wieder fit sein.
  • Respekt. Viel Respekt hat der Obwaldner Regierungsrat verdient, der (fast) geschlossen zum Anschwingen in die Arena kam. Vor allem,wenn man bedenkt, dass am Vortag die Feier für die neueFrau LandammannMaya Büchi-Kaiserstattgefunden hatte.(jvf/cza)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.