Schwimmen
Aarefisch Aarau am Swiss Open: Vier Medaillen trotz kleinem Team

Mit einem Mini-Team von nur drei Athleten war der Schwimmclub Aarefisch am vergangenen Wochenende im Hallenbad Oerlikon an den Swiss Open im Einsatz. Doch die drei Aarefische überzeugten mit ihren Leistungen und konnten mit dem hohen Niveau des Wettkampfes sehr gut mithalten.

Myrta Schneider
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Vivian Barth holte die Bronzemedaille bei den Elite Damen. (Archivbild)

Vivian Barth holte die Bronzemedaille bei den Elite Damen. (Archivbild)

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Um sein «Elite-Programm» aufzustocken, zeigte Adrian Zaspel im Wettkampf Junioren B Knaben Turm zum ersten Mal seinen 1 1⁄2 Salto rückwärts mit einer 1⁄2 Schraube. Er bewies grossen Kampfgeist und sprang trotz seiner Nervosität hinter den beiden Zürchern Aron Brun und Tobias Guttmann auf den dritten Platz. In Anbetracht seiner Verletzungspause und den geringen Trainingsstunden vom Turm kann Adrian stolz auf seine Leistung sein.

Luke Wihler stockte sein Elite-Programm vom 1m-Brett mit einem 2 1⁄2 Auerbachsalto gehockt auf. In der Kategorie Junioren B Knaben 1m gewann hinter Pierrick Schafer (Genève Natation) die Silbermedaille. Motiviert durch diese Silbermedaille riskierte Luke im Wettkampf vom 3m-Brett viel. Wegen mehreren kleinen Patzern wurde er schliesslich mit nur 0.20 Punkten Rückstand Vierter. Luke zeigte mit seinen Leistungen der Konkurrenz, dass er sein Ziel - eine JEM-Teilnahme - sehr ernst nimmt.

Vivian Barth absolvierte ihr Programm im Wettkampf Elite Damen 3m im Vorkampf stabil und beendete diesen auf dem 4. Platz. Leichte technische Fehler in der Ausführung und Endphase liessen keine bessere Punktzahl zu. Im Final konnte sie sich steigern und holte hinter Michelle Heimberg (Genève Natation) und Jessica Favre (Lausanne Natation) die Bronzemedaille.

Vom 1m-Brett startete sie im Vorkampf eher unsicher und sehr nervös. Äusserst knapp konnte sie sich als Sechste gerade noch für den Final qualifzieren. Dort zeigte sie dann jedoch ein sehr starkes Finale mit einer deutlichen Leistungssteigerung und gewann verdient wiederum hinter Heimberg und Favre die bronzene Auszeichnung.