Fussball

Baden gibt sich weiter keine Blösse und setzt seine Siegesserie fort

Selbst beim 1.-Liga-Promotion-Aufsteiger FC Zürich U21 setzte der FC Baden seine beeindruckende Siegesserie fort und siegte mit 2:0. Mit diesem Sieg rückt Baden bis auf einen Zähler auf das zweitplatzierte Breitenrain vor.

Beat Hager
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Torschütze Rainer Bieli.

Torschütze Rainer Bieli.

Awa/archiv

Trotz dem Badener Siegeszug in den vergangenen Wochen wartete auf das Esp-Team in der gestrigen Nachtragspartie in Zürich eine schwierige Aufgabe. Die vom Ex-Baden-Trainer Urs Meier gecoachte Nachwuchsequipe des FC Zürich steht als erfolgreichste U21-Mannschaft der vergangenen drei Saison bereits als Aufsteiger in die neu geschaffene 1. Liga Promotion fest.

In der 55. Minute durch Bieli in Führung gegangen

Dieses Ziel streben auch die Badener an und entsprechend offensiv spielten die Badener von Beginn an auf und waren in den ersten 20 Minuten die aktivere Elf. Bereits nach sieben Minuten schien der vermeintliche Badener Führungstreffer Tatsache, doch Ref Simone Bianchi annullierte den Kopfballtreffer von Rainer Bieli wegen Offside.

Erst in der 34. Minute kamen die Einheimischen zu ihrer ersten klaren Torgelegenheit in dieser Partie, als Baden-Keeper Cyril Schneider bravourös einen Kopfball von Egzon Kllokoqi parierte. Mit einem wirbligen und spielstarken Bieli blieben die Badener auch nach dem Seitenwechsel spielbestimmend und wurden in der 55. Minute mit dem Führungstreffer belohnt.

Renna sorgte für die Entscheidung

Einen Cornerball von Luca Ladner spedierte Bieli mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:0 ins Netz. Die Stadtzürcher waren nun gefordert und strebten unter der Regie von Ivan Audino den Ausgleich an, doch die Badener Abwehr war jederzeit Herr der Lage.

Für die endgültige Entscheidung war der eingewechselte Alessandro Renna kurz vor Schluss besorgt, welcher mit einem satten Weitschuss aus über 20 Metern unhaltbar zum 2:0 traf und so die Zürcher Niederlage besiegelte.

Ganz nah zur Spitze aufgeschlossen

Mit diesem Sieg rückt Baden vor den beiden letzten und entscheidenden Runden bis auf einen Zähler auf das zweitplatzierte Breitenrain und zwei Punkte auf Leader Old Boys vor. Für viel Brisanz ist also im Restprogramm noch gesorgt, wobei Baden noch Zofingen empfängt und in Solothurn zu Gast ist.