Faustball NLA

Die Oberentfelder haben den Leader bis zum Schluss gefordert

Am dritten NLA-Spieltag haben die Männer des STV Oberentfelden gegen Tabellenführer Diepoldsau eine gute Leistung gezeigt und nur knapp verloren. Nach der Hälfte der Qualifikation belegen die Oberentfelder damit Rang drei in der Tabelle.

Fabio Baranzini
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Angreifer Sascha Hagmann hat in dieser Saison bislang stark gespielt und kann in der Rückrunde zur grossen Stütze werden.

Angreifer Sascha Hagmann hat in dieser Saison bislang stark gespielt und kann in der Rückrunde zur grossen Stütze werden.

Fabio Baranzini

Nach dem starken Saisonauftakt vor Wochenfrist, als die Oberentfelder Faustballer drei von vier Spielen gewinnen konnten, wartete am Samstag das Duell mit dem noch ungeschlagenen Leader Diepoldsau.

Im Direktvergleich der beiden starken Hallenteams waren es die Oberentfelder, die den besseren Start erwischten und den ersten Satz mit 11:8 gewinnen konnten. «Wir haben in der Abwehr, im Zuspiel und im Rückschlag eine sehr solide Leistung gezeigt», zeigte sich Trainer Christian Zbinden zufrieden.

Der STV Oberentfelden - im Bild Manuel Mosimann - zeigte eine solide Hinrunde und steht derzeit auf Rang drei der Tabelle.

Der STV Oberentfelden - im Bild Manuel Mosimann - zeigte eine solide Hinrunde und steht derzeit auf Rang drei der Tabelle.

Fabio Baranzini

Einzig der Service lief nicht wie gewünscht. Und genau das wurde dem STV Oberentfeldern nach dem gewonnen ersten Satz zum Verhängnis. So konnte der Titelfavorit aus Diepoldsau die nachfolgenden drei Durchgänge mit 11:6, 12:10, 12:10 gewinnen, wobei die Oberentfelder im vierten Satz drei Satzbälle mit Servicefehlern vergaben. «Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass das Team mit der besseren Angabe am Ende als Sieger vom Platz geht», so Zbinden.

Zufrieden mit der Ausbeute

Nach dieser Niederlage beenden die Oberentfelder NLA-Cracks die Hinrunde auf dem soliden dritten Rang. Drei Spiele konnten sie gewinnen, zwei gingen verloren. Eine Bilanz, mit der Trainer Christian Zbinden zufrieden ist. «Wir sind sehr zufrieden mit der Ausbeute. Wir wissen aber auch, dass wir unser Ziel, die Qualifikation für den Finalevent, noch lange nicht geschafft haben. Dafür brauchen wir sicher noch zwei Siege», so der Mann an der Seitenlinie.

Die erste Möglichkeit, diese Siege ins Trockene zu bringen, bietet sich bereits nächsten Sonntag. Dann nämlich warten in der heimischen Halle am Erlenweg (ab 11.00 Uhr) die beiden Duelle gegen Elgg-Ettenhausen und gegen Widnau. «Diese beiden Spiele wollen wir gewinnen», gibt Zbinden die Marschroute vor.

Angabe muss noch besser werden

Und wie das Team seine Vorgabe in die Tat umsetzen will, weiss Christian Zbinden ebenfalls. «Ganz wichtig wird sein, dass wir am Service einerseits fehlerfrei spielen und andererseits die taktischen Vorgaben konsequent umsetzen, wenn das nötig ist.» Dies hat in der Hinrunde nicht immer geklappt, weshalb die Oberentfelder – wie beispielsweise im vierten Satz gegen Diepoldsau – immer wieder Punkte mit der Angabe verschenkten.

Neben dem Service kommt auch Sascha Hagmann eine Schlüsselrolle zu. Der Hauptangreifer des STV Oberentfelden hat in dieser Hallensaison einen grossen Schritt nach vorne gemacht. «Wenn es Sascha gelingt, zusätzlich noch die mentalen und taktischen Komponenten zu verinnerlichen, dann kann er in der Rückrunde zur grossen Stütze für unser Team werden», ist Zbinden überzeugt.