FC Aarau

Einzelkritik nach Derby-Triumph: Pelloni macht Werbung in eigener Sache, Josipovic und Audino enttäuschen

Es war bei weitem nicht die beste Leistung des FCA in der laufenden Saison, und trotzdem konnte das 14. Aargauer Derby mit 1:0 zu Aarauer Gunsten entschieden werden. Welche Spieler trotzdem zu überzeugen wussten und welche ihren Ansprüchen nicht genügten, entnehmen Sie unserer Einzelkritik.

Ruedi Kuhn
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Die Aarauer jubeln mit Torschütze Patrick Rossini.

Die Aarauer jubeln mit Torschütze Patrick Rossini.

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Ulisse Pelloni: 5 Er erhielt überraschend den Vorzug vor Lorenzo Bucchi und zeigte eine starke Leistung. Zwei Glanzparaden, kein grober Fehler. Der beste Aarauer!
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Nuno da Silva: 4,5 Der antrittsschnelle Rechtsverteidiger spielte mit viel Zug nach vorne. In defensiver Hinsicht kann er sich aber zweifellos noch steigern.
Juan Pablo Garat: 4 Der kopfballstarke Argentinier spielte erstmals nach seinem Kieferbruch von Beginn an und machte seine Sache ordentlich. Er liess nichts anbrennen und drosch die Bälle meistens einfach nur nach vorne.
Marco Thaler: 4 Im Gegensatz zum Spiel gegen Xamax zeigte der Hoffnungsträger eine ansprechende, vor allem aber äusserst abgeklärte Leistung.
Denis Markaj: 4 Im Gegensatz zu Nuno Da Silva setzte der Linksverteidiger nicht so viele offensive Akzente.
Olivier Jäckle: 4,5 Er hielt die Mannschaft als Abfangjäger vor der Viererabwehrkette zusammen. Mit guter Übersicht, feiner Technik, aber auch mit zwei, drei Aussetzern.
Geoffrey Tréand: 4 Konnte sich den Assist vor dem 1:0 von Patrick Rossini gutschreiben lassen. Starker Beginn, baute dann aber mehr und mehr ab.
Sandro Burki: 4 Der Captain ging rustikal ans Werk und wurde nach einem Foul an Pacar früh verwarnt. Damit kaufte er dem Wohler Goalgetter den Schneid ab.
Ivan Audino: 3,5 An gutem Willen, Kampfgeist und Einsatz fehlt es dem früheren Wiler nicht, aber diesmal gelang ihm nicht viel Konstruktives.
Patrick Rossini: 4,5 Er führte den FC Aarau mit dem achten Saisontreffer kurz vor der Pause zum Sieg. Es war allerdings seine einzige nennenswerte Aktion.
Alessandro Ciarrocchi: 3,5 Wegen einer Zerrung im Oberschenkel war sein Einsatz lange Zeit fraglich. Er kämpfte und rackerte, aber es schaute nichts Zählbares heraus. Wurde zur Pause wegen Verletzungsgefahr ausgewechselt.
Zoran Josipovic: 3,5 Er kam in der 46. Minute für Alessandro Ciarrocchi. Josipovic‘ Formkurve zeigt mehr und mehr nach unten. An ihm lief die Partie vorbei.
Michael Perrier: ohne Note Er kam in der 74. Minute für Ivan Audino und zeigte viel Herzblut und Leidenschaft. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Mats Hammerich: ohne Note Er kam in der 89. Minute für Geoffrey Tréand und durfte mit seinen Teamkollegen kurze Zeit später mitjubeln. Zu kurzer Einsatz für eine Note.

Ulisse Pelloni: 5 Er erhielt überraschend den Vorzug vor Lorenzo Bucchi und zeigte eine starke Leistung. Zwei Glanzparaden, kein grober Fehler. Der beste Aarauer!

Sarah Rölli
Die Bilder vom 14. Aargauer Derby zwischen Aarau und Wohlen
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Faire Verlierer: Die Aarauer um Zoran Josipovic (l.) trösten den enttäuschten Miguel Castroman.
Aarauer Jubel nach dem 1:0 durch Rossini.
An Marko Muslin und Yannick Schmid vorbei bringt Patrick Rossini seine Farben in Führung.
Olivier Jaeckle stört Nico Abegglen.
Aaraus Trainer Marco Schällibaum gibt seinen Spielern Anweisungen.
Yannick Schmid gegen Patrick Rossini.
Wohlens Janick Kamber im Duell gegen Torschütze Rossini.
Tanzt Alessandro Ciarrocchi hier Miguel Castroman aus?
Promi-Kickoff mit FCA-Legende Petar Aleksandrov (l.) und FCW-Legende Gerardo Viceconte (r.).

Die Bilder vom 14. Aargauer Derby zwischen Aarau und Wohlen

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