Judo

Erste Auswärtsrunde der Saison – Brugg holt 6 Punkte

Vergangenes Wochenende durften die stets siegeshungrigen Athleten des JJJC Brugg einmal mehr ihr Können auf den Tatami unter Beweis stellen. Für die erste Auswärtsrunde galt es, Yverdon als Gastgeber gegenüber zu treten.

Drucken
Teilen
Kaum hat die Saison begonnen, ist dem Judoclub Brugg bereits wieder zum Jubeln zumute (Archivbild).

Kaum hat die Saison begonnen, ist dem Judoclub Brugg bereits wieder zum Jubeln zumute (Archivbild).

zVg

Gute 12 Mann stark war das Kader der Brugger an diesem Tag und mit Robin Delimar (JJJC Brugg) und Simon Gautschi (JC Arashi Kulm) waren auch zwei Debütanten darunter. Die Westschweizer mussten aus verletzungstechnischen Gründen auf einige Routiniers verzichten. Ihr Aufgebot bestand mehrheitlich aus Kämpfern der Nachwuchsabteilung.

Die Erste Begegnung endete 12:2 zu Gunsten der Brugger. Die Ehre des Eröffnungskampfes gebührte dem jungen Neuzugang Adam Batsiev, welcher noch Lehrgeld bezahlen musste. Nach einer längeren Verletzungspause fand auch Domenic Wenzinger wieder zurück ins Wettkampfgeschehen und konnte siegreich zum guten Ergebnis beisteuern. Die restlichen Brugger darunter Iten, Kistler, Nicolaescu, Imala und Meier konnten Ihre Begegnungen ebenfalls vorzeitig für sich entscheiden und so Coach Martin Nietlispach zufrieden stellen.

Die Rückrunde verlief gleichermassen 12:2 für den Schweizermeister. Die Aufstellung der Aargauer wurde jedoch geändert, sodass zwei Neulinge ihr Debut bestreiten durften. Bis 66 Kg erhielt Robin Delimar aus dem Brugger Nachwuchs seinen ersten Einsatz in der höchsten Schweizer Liga. Der Kampf dauerte über 5 Minuten. Robin behielt in fast allen Bereichen meist die Überhand, erzielte zwei Wertungen und konnte so sein Debut siegreich feiern.

Simon Gautschi vom JC Arashi Kulm wagte ebenfalls den Sprung ins kalte Wasser. Die Begegnung dauerte ebenfalls die volle Kampfzeit und jede Sekunde davon war auf Augenhöhe ausgefochten worden, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Zur Hälfte des Kampfes war Simon doch seinem Gegner Guillaume Favre einen Schritt voraus, sodass dieser eine Strafe für Passivität erhielt. Favre liess nichts unversucht, um den Rückstand aufzuholen, jedoch gab Gautschi alles, um seinen ersten Einsatz in der NLA erfolgreich beenden zu können, was ihm dann auch gelang.