NLA-Handball

HSC-Trainer Misha Kaufmann vor dem Heimspiel gegen den BSV Bern: «Ich erwarte das obligat schwere Spiel»

Der HSC Suhr Aarau hat zuletzt gegen den BSV Bern drei Mal in Serie verloren. Obwohl die Statistik in jüngster Zeit gegen kaum einen anderen Gegner derart negativ aussieht, hält HSC-Trainer Misha Kaufmann vor dem Heimspiel gegen den BSV vom Sonntag (Anpfiff: 16 Uhr) in der Schachenhalle eine Ansage an die Berner bereit.

Dean Fuss
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HSC-Trainer Misha Kaufmann erwartet gegen den BSV das gewohnt schwierige Spiel.

HSC-Trainer Misha Kaufmann erwartet gegen den BSV das gewohnt schwierige Spiel.

Alexander Wagner

Am Sonntag kehrt der Handball in die Aarauer Schachenhalle zurück. Der HSC Suhr Aarau empfängt in der 13. Runde der NLA den BSV Muri. Vor der Nationalmannschaftspause hatten die Aargauer bei der 24:31-Pleite gegen St. Otmar St. Gallen im sechsten Anlauf erstmals in dieser Saison zu Hause verloren.

Die Pleite von vor rund vier Wochen soll gegen den BSV möglichst vergessen gemacht werden. Allerdings präsentiert sich die Ausgangslage nicht ganz einfach: Seit der Rückkehr in die NLA auf die Saison 2016/17 hin hat der HSC gegen die Berner neun Mal verloren, zwei Mal remisiert und fünf Mal gewonnen. Zuletzt musste man sich dem BSV gar drei Mal in Serie geschlagen geben.

Es gibt wohl kaum einen anderen Gegner, gegen den die Bilanz von Suhr Aarau in der jüngsten Historie so schlecht aussieht. Dementsprechend blickt HSC-Trainer Misha Kaufmann auf die Partie vom Sonntag: «Ich erwarte das obligate schwierige Spiel gegen den BSV. Statistisch gesehen haben wir gegen sie jeweils fast die grösste Mühe.» Aber Kaufmann wäre nicht Kaufmann, wenn er der Statistik zum Trotz nicht eine Kampfansage an den Gegner bereit hätte: «Das wollen wir jetzt ändern und sie aus unserer Halle fegen.»

Revanche für Niederlage von Mitte September?

Mitte September hat der HSC das erste Kräftemessen der Saison mit den Bernern auswärts verloren. In der Mobiliar Arena in Gümligen unterlagen die Aargauer in einer engen und intensiv geführten Partie trotz 10:9-Pausenführung mit 17:18.

Ist nun der Zeitpunkt für die Revanche gekommen? «Ich bin kein Freund davon, von der Begleichung von offenen Rechnungen zu sprechen. Die Vergangenheit ist mir egal, jedes Spiel beginnt bei null und ich will immer gewinnen», sagt HSC-Trainer Kaufmann abwinkend.

HSC-Kreisläufer Martin Slaninka will sich beim BSV für die Niederlage von Mitte September revanchieren.

HSC-Kreisläufer Martin Slaninka will sich beim BSV für die Niederlage von Mitte September revanchieren.

Alexander Wagner

Etwas anders sieht es sein Kreisläufer Martin Slaninka: «Klar, mit dem BSV haben wir nach der Niederlage vor zwei Monaten noch eine Rechnung offen. Jetzt sind wir heiss darauf, uns mit einem Sieg zu revanchieren.»

Gelingen muss das allerdings ohne Topskorer: Diogo Oliveira, der sich beim 20:14-Auswärtssieg im Aargauer Derby gegen den TV Endingen eine Verletzung im linken Sprunggelenk zugezogen hat, wird seiner Mannschaft mit grösster Wahrscheinlichkeit weiterhin fehlen.

Ebenso nicht mit dabei sein wird Leo Grazioli, der sich am vergangenen Wochenende nach einem im Training erlittenen Bruch des kleinen Fingers an der rechten Hand operieren lassen musste. Weder bei Grazioli noch bei Oliveira ist derzeit klar, wie lange sie ausfallen werden.

Ob die Revanche des HSC gegen den BSV dennoch gelingt, wird sich am Sonntagnachmittag zeigen. Die Partie vor den maximal zugelassenen 50 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Schachenhalle in Aarau wird um 16 Uhr angepfiffen.