Volleyball NLB

Smash 05 mit einer 0:3-Schlappe gegen den Spitzenreiter Züri Unterland

Die vierte Meisterschafts-Niederlage in Folge lässt Laufenburg-Kaisten noch tiefer sinken. Das Fricktaler NLB-Team rutscht auf Rang fünf ab, was den Gang in die Playouts bedeuten würde.

Melanie Kägi
Drucken
Teilen
Smash 05 kehrt ohne Punkte aus Zürich zurück.

Smash 05 kehrt ohne Punkte aus Zürich zurück.

Foto Wagner

Nach dem Sieg im Schweizer Cup gegen den VBC Laufen keimte Hoffnung im Laufenburger Team auf. Vielleicht brauchte die Mannschaft einfach ein Erfolgserlebnis. Im Spiel vom Sonntag gegen Tabellenleader VBC züri unterland resultierte aber die nächste Niederlage. «Das war ein weiterer Tiefpunkt. Es fehlt momentan an Bereitschaft und Selbstvertrauen, dadurch stimmt die Technik auch nicht mehr. Es kommt dann alles zusammen», sagt Trainer Lucian Jachowicz.

Schon zu Beginn der Begegnung war die Favoritenrolle klar verteilt. Die Gäste aus dem Fricktal, bis zu diesem Zeitpunkt auf Rang vier abgerutscht und nur noch einen Punkt vor dem Strich zu den Playouts, liessen auch niemanden zweifeln, dass züri unterland verdienter Leader ist. Auf einige stark herausgespielte Punkte von Laufenburg-Kaisten (Schmid mit einem Block zum 6:9, Krams mit einem diagonalen Angriff zum 10:15) folgten mehrere Punkte für die Zürcher. Was zum eindeutigen Punktestand von 17:25 führte, waren wiederum die Servicefehler.

In Satz zwei zieht sich das Spielgeschehen weiter. Bürge und Brander verkürzten jeweils auf 3:4 und 7:8; Pfund mit einer Finte zum 7:8. Ab dann folgen fünf Eigenfehler, züri unterland führte plötzlich 7:13. Was in diesem Spiel der grösste Schwachpunkt war, war die Serviceannahme. Sie kam zum Teil sehr unpräzise, so dass Zuspieler Pfund nur wenig Anspielmöglichkeiten hatte.

Gegner war klar besser

«Man braucht nicht über einzelne Elemente wie Aufschlag oder Annahme zu studieren. Der heutige Gegner war zwei Klassen besser als wir. Das passiert nicht, wenn wir leidenschaftlich Volleyball spielen. Ich glaube, dass die Spieler wollen, aber es sieht von aussen im Moment überhaupt nicht danach auch», resümiert Jachowicz.

Die Servicefehler-Quote minimierte sich zwar, doch genug Druck vermochte Laufenburg-Kaisten trotzdem nicht machen, so dass die Zürcher ihren Vorsprung weiter erhöhen konnten und 15:25 siegten.

Im dritten Satz nahm das Heimteam etwas Druck aus ihrem Spiel - für die Gäste aus dem Fricktal boten sich doch so einige Chancen, im Spiel mitzuhalten. Schmid blockt den Ball zum 2:2, Hekele zum 7:8 und Schmid verkürzt mit einem Hinterfeldangriff zum 9:10.

Die Annahme der Zürcher ist weniger stabil, so dass ihr Angriffsspiel nun einfacher zu lesen ist. Die Blockarbeit am Netz fällt nun etwas leichter: Ebner und Pfund blocken zum 16:22, Zoller und Ebner zum 18:24. Der Durchgang ging schlussendlich trotzdem an das Heimteam (18:25).