Wasserspringen
Vivian Barth springt zwei Mal knapp an Bronze vorbei

Die beiden Wasserspringerinnen des Aarefisch, Vivian Barth und Michelle Heimberg, zeigen an der Junioren EM in Bergamo starke Leistungen und empfehlen sich damit für die Junioren WM in Russland.

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Die erfolgreiche Schweizer Delegation an der Junioren EM.

Die erfolgreiche Schweizer Delegation an der Junioren EM.

Die Schweiz war mit einer Delegation von vier Springerinnen und vier Springern an die Junioren-Europameisterschaft gereist, darunter die beiden Aarefisch-Wasserspringerinnen Vivian Barth und Michelle Heimberg. Neben dem Ziel, sich bei der starken europäischen Konkurrenz jeweils für die Finals zu qualifizieren, ging es auch darum, sich für die Junioren-Weltmeisterschaften in Penza (Russland) zu empfehlen.

Im Team-Event holte das Schweizerteam mit Vivian Barth, Michelle Heimberg, Guillaume Dutoit und Jan Wermelinger sensationell die Silbermedaille. Das Schweizer Team lieferte sich dabei mit dem späteren Sieger Deutschland ein spannendes Duell. Erst mit dem letzten Sprung konnte Deutschland schliesslich den Wettkampf für sich entscheiden und gewann mit 303.05 Punkten vor der Schweiz (289.85 Punkte) und Norwegen (281.85 Punkte).

Heimberg und Barth überzeugen

Michelle Heimberg erreichte im Vorkampf bei den B-Mädchen vom 1m-Brett trotz eines Patzers in der Pflichtserie den ausgezeichneten 5. Rang. Noch besser lief es Vivian Barth und Madeline Coquoz im Synchronspringen vom 3m-Brett. Sie erreichten dort den hervorragenden 4. Rang.

Barth hätte sich vom 1m-Brett beinahe noch eine Medaille gesichert. Am Ende fehlte ihr nur zweieinhalb Punkte und sie klassierte sich auf dem 5. Schlussrang. Auch vom 3m-Brett sprang die junge Küttigerin stark. Nach Rang 8 im Vorkampf konnte sie sich im Finale nochmals steigern und erreichte mit 411.40 Punkten den 5. Schlussrang. Auf den Bronzeplatz fehlten ihr lediglich 5 Punkte.

Mit diesen Leistungen konnten sich die beiden Aargauerinnen für die Junioren WM empfehlen. (NCH)