Ad Astra Sarnen plant die nächste Unihockey-Saison und verlängert mit Topskorer Robin Markström

Ad Astra Sarnen steckt mitten in der Kaderplanung. Bei den Ausländern gibt es weiterhin Fragezeichen.

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(jh) Statt den Abstiegskampf fortzusetzen, wurden die Spieler von Ad Astra Sarnen Mitte März in die Sommerpause geschickt. Der Verband entschied, dass die Obwaldner ihren Platz in der höchsten Liga behalten (wir berichteten). In der Premierensaison in der NLA wehte den Sarnern ein rauer Wind entgegen. Lediglich zwei Siege konnte Ad Astra bejubeln. «Dass es nicht einfach wird in der höchsten Liga, war uns schon vor Saisonstart klar. Allerdings hätten wir uns schon erhofft, den einen oder anderen Punkt mehr einzufahren», gibt Headcoach Eetu Vehanen zu, dessen Vertrag in Sarnen weiterläuft.

Unklarheit bei Liikanen und Savinainen 

Konnte die Erwartungen noch nicht erfüllen: Kaapo Savinainen

Konnte die Erwartungen noch nicht erfüllen: Kaapo Savinainen 

Michael Peter

Offensiv sei man zu wenig produktiv gewesen, sagt Vehanen. Diesbezüglich sieht auch Sportchef Gianluca Amstutz Steigerungspotenzial, besonders bei den ausländischen Verstärkungsspielern: «Unsere beiden Finnen Lauri Liikanen und Kaapo Savinainen haben beide einen Grossteil der Saison verletzungsbedingt verpasst und kamen darum nie richtig auf Touren. Dies haben wir schmerzlich gespürt.» Die Sportkommission steckt mitten in der Kaderplanung für die nächste Saison. Ob die beiden finnischen Angreifer auch in der kommenden Spielzeit für Ad Astra spielen werden, ist noch unklar. «Die Gespräche sind im Gang, ob sie bleiben, hängt von verschiedenen Faktoren ab», sagt Amstutz.

Er hängt noch eine Saison an: Robin Markström.

Er hängt noch eine Saison an: Robin Markström. 

André Düsel

Erfreulich aus Sicht der Sarner ist: Topskorer Robin Markström hat sich trotz Angeboten anderer Klubs entschieden, in Obwalden zu bleiben und wird somit seine fünfte Spielzeit in rot-schwarz in Angriff nehmen. «Robin ist ein absoluter Schlüsselspieler für uns, das ist definitiv eine sehr erfreuliche Meldung», freut sich Vehanen.

Dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius Ad Astra nach einer Spielzeit wieder verlassen wird, war bereits vor einem Jahr klar.

Zwei Zuzüge sind bekannt

Bei den Spielern mit Schweizer Pass sind nur wenige Veränderungen zu erwarten. «Ein Spieler hatte Reise- und darum Rücktrittsabsichten, diese sind jedoch aufgrund der Corona-Situation durcheinandergeraten. Die Gespräche mit ihm sind noch im Gang. Ansonsten müssen wir keine Rücktritte oder Abgänge von Schweizer Spielern zur Kenntnis nehmen», sagt Amstutz.

Zwei Zuzüge können aber vermeldet werden: Neu zu Ad Astra stossen Julian Lingg von Unihockey Luzern und Jens-Jörn Sommerhalder vom UHC Lok Reinach. «Beides sind talentierte und motivierte Jungs, welche unseren Kader verbreitern und uns verstärken werden», freut sich Vehanen. Wann der ordentliche Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist unklar. Es ist davon auszugehen, dass dies noch einige Wochen dauern dürfte. Bis dann dürften die letzten Fragen zum Kader geklärt sein.