Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Alles begann 1916 in Zürich

Geschichte Der Waffenlauf ist eine traditionelle, echt schweizerische Besonderheit. Längst hat er sich von einer rein militärischen Leibesertüchtigung zu einer eigenständigen Sportart entwickelt. Seinen Ursprung nahm der Waffenlauf während des Ersten Weltkrieges mit dem 1. Schweizerischen Armee-Gepäckmarsch in Zürich vom 24. September 1916. Die eigentliche Geburtsstunde aber schlug im Jahr 1934 mit der erstmaligen Austragung des Frauenfelder Militärwettmarschs, des noch heute unbestrittenen Königslaufs unter den Waffenläufen. Viele der klassischen Waffenläufe wurden in den 40er- und 50er-Jahren gegründet. Lange Zeit waren die Waffenläufe nebst einigen heute noch bekannten Laufklassikern die einzigen Laufveranstaltungen in der Schweiz.

Mitte der 60er-Jahre und von Mitte der 70er- bis Ende der 80er-Jahre starteten jährlich bis gegen 9000 Läufer. Die Teilnehmerfelder lagen teilweise weit über der Tausendergrenze. In den 90er-Jahren und bis 2006 nahmen an den zur Schweizer Waffenlaufmeisterschaft zählenden Waffenläufen jeweils 400 bis 700 Läufer teil. In den Anfängen wurde im Tenü grün und mit Marschschuhen gestartet, später im Tenü blau (Überkleid). In den letzten zwanzig Jahren wurde der leichtere Tarnanzug 83 zum Waffenlauf getragen. Heute wird im modernen, leichten Tarn­anzug 90 gelaufen. Die Packung von min­destens 6,2 kg Gewicht besteht aus Rucksack und Ordonnanzgewehr. Der Gesundheit zuliebe und dem sportlichen Anspruch gemäss sind schon seit Jahren zivile Laufschuhe erlaubt. Längst gehö­ren auch Frauen und lange Zeit auch die Jugendlichen zum Bild des Waffenlaufs.

1916: 1. Armee-Gepäckmarsch in Zürich.

1945: 1. Altdorfer Militärwettmarsch (30 km) mit rund 450 Wehrmännern (traditionell immer am 2. Oktober-Sonntag).

1956: 1. Krienser Waffenlauf (19 km) mit 640 Wehrmännern (als Ergänzung zum Krienser Geländelauf eingeführt).

1956: Wiedlisbacher Waffenlauf letztmals mit Schiessen.

1961: Bewilligung «Tenü blau» als Wettkampfanzug.

1965: Einführung der Kategorie Senioren aufgrund des Höchstalters (50 Jahre) bei der Wehrpflicht. Bis 1962 entsprach die Einteilung den drei Heeresklassen der Armee: Auszug (20–36 Jahre), Landwehr (37–48) und Landsturm (49–60).

1970: Abschaffung des Tragens von Patronentaschen und Bajonett; Festsetzung des Packungsgewichtes auf 7,5 kg.

1970: Wegfall des gefürchteten Attinghauser-Stutzes beim Altdorfer Waffenlauf (neue Distanz 25,75 km).

1986: Einführung Tarnanzug 83; Frauen erstmals an Waffenläufen zugelassen.

1991: Freigabe der Schuhe. Leichte Waffenlaufschuhe und schwarz gespritzte zivile Laufschuhe hatten schon vor Jahren die Ordonnanz-Marschschuhe abgelöst.

1995: neue Kategorien aufgrund der Armee 95. Mit dem Wegfall der klassischen Einteilung der Armee in die drei Heeresklassen wurde im Zuge der Armeereform 95 beim Waffenlauf die heutige Kategorieneinteilung (M20–M60) und Frauen (D20 und D40) eingeführt.

1997: Einführung Schweizer Meisterschaft für Frauen.

1998: Einführung des Tarnanzuges 90; Reduktion Packungsgewicht auf 6,2 kg.

2003: letzter Krienser Waffenlauf.

2004: letzter Altdorfer Waffenlauf (ab Jahr 2000 über 17,5 km)

2006: Auflösung Dachverband; Waffenlauf-Verein Schweiz übernimmt ab 2007 die Organisation.

Quellle: www.waffenlauf.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.