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Als die Stimmung im fünften Gang hochkocht

Es liegt vor allem an der Rivalität zwischen Innerschweizern und Bernern, dass es auf den Rängen der Naturarena knistert. Am Vormittag hatten an diesem 125. Brünig-Schwinget die Berner mehr zu jubeln. Unter den ersten sieben Schwingern der Zwischenrangliste war nach drei Gängen kein einziger Innerschweizer zu finden. Auf dem 8. Rang folgte mit Dominik Streiff ein Schwyzer. Doch für die Musik sorgten die Berner: Etwa die Eidgenossen Kilian Wenger, Florian Gnägi, Simon Anderegg sowie Remo Käser oder der Teilverbandskranzer Matthias Aeschbacher. Und zudem wurde das Klassement vom Überraschungsmann Florian Weyermann angeführt – einem 25-jährigen Landwirt aus Langenthal.

Doch das Pendel schlug fortan in die andere Richtung aus. «Ich freue mich sehr auf den Nachmittag», liess Joel Wicki noch verlauten, ehe er sich in die Mittagspause verabschiedete. Wicki besiegte danach Matthias Aeschbacher, Andi Imhof setzte dem Lauf des führenden Florian Weyermann ein Ende, und Christian Schuler bodigte Simon Anderegg. Zudem wurde der bis dahin makellose Florian Gnägi von Benji von Ah gestoppt – die beiden trennten sich unentschieden.

Die Euphorie auf den Rängen kochte aber erst im fünften Gang richtig hoch. Drei Innerschweizer Paukenschläge waren dafür verantwortlich. Zuerst bodigte Andi Imhof den starken Remo Käser, dann gewann Christian Schuler gegen einen bestens aufgelegten Nick Alpiger – der Nordwestschweizer hatte zu diesem Zeitpunkt vier Siege auf dem Konto. Joel Wicki rundete schliesslich ab mit seinem Sieg über Florian Gnägi, der Schlussgang war dem Sörenberger damit sicher. Imhof und Schuler teilten sich mit der gleichen Punktzahl wie Kilian Wenger den zweiten Rang, wurden aber für eine Schlussgang-Teilnahme nicht berücksichtigt. Samuel Feller, der technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbands, begründete die Wahl damit, dass man zwei Schwinger von unterschiedlichen Teilverbänden für das finale Duell wollte. Man entschied sich für einen Innerschweizer und einen Berner. Wie es sich für den Brünig gehört. (cza)

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