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ALTDORF: OL-Läufer profitieren vom Wetterglück

Der Urner OL-Cup erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Weil Petrus sich von seiner besten Seite zeigte, lockte die Wettkampfserie heuer besonders viele Teilnehmer an.
Urs Hanhart
Beim Dorf-OL in Altdorf legten sich die Teilnehmer mächtig ins Zeug. (Bild: Urs Hanhart (25. April 2018))

Beim Dorf-OL in Altdorf legten sich die Teilnehmer mächtig ins Zeug. (Bild: Urs Hanhart (25. April 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Am späteren Mittwochnachmittag rannten mitten im Siedlungsraum in Altdorf viele Sportler mit Karte sowie Kompass in den Händen umher und suchten weiss-orange markierte Posten. Sie alle bestritten einen von der OLG des KTV Altdorf organisierten Dorf-OL, der zum drei Rennen umfassenden Urner OL-Cup zählt. Dieser erlebte heuer bereits seine 22. Auflage. Integriert in den diesjährigen Abschlusswettkampf war auch die 11. Austragung der Urner Schulsportmeisterschaft im Orientierungslauf.

«In diesem Jahr haben wir besonders viele Teilnehmer», freute sich OK-Präsidentin Irène Baumann-Zurfluh und ergänzte: «Bei der Auftaktveranstaltung in Attinghausen waren rund 300 Sportler am Start. Beim zweiten Wettkampf in Seedorf waren es sogar 360 Athleten.» Nun stehen die Chancen sehr gut, dass in der Gesamtabrechnung erstmals über 1000 Starts verzeichnet werden können. «Mit der Beteiligung sind wir natürlich sehr zufrieden. Der Grossandrang ist sicherlich auch auf das gute Wetter zurückzuführen. Bei allen drei Veranstaltungen herrschten perfekte Bedingungen», sagte die OK-Präsidentin.

Manchmal werden Talente entdeckt

Orientierungslauf ist im Kanton Uri generell im Aufwind. Die Teilnehmerzahlen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Für die OLG des KTV Altdorf stellen OL-Cup und Schulsportmeisterschaft eine Plattform dar, um junge Menschen für diese Sportart zu begeistern und allenfalls auch neue Talente zu entdecken, aber auch generell den Bekanntheitsgrad des Vereins zu steigern. Bau­mann-Zurfluh dazu: «Es bleiben immer wieder Schüler bei uns hängen, die vom OL-Virus infiziert werden und an unseren Nachwuchsprogrammen teilnehmen, was sehr erfreulich ist.»

Die Durchführung eines Orientierungslaufs, insbesondere in Siedlungsgebieten, ist mit einem grossen organisatorischen Aufwand verbunden. Bei Strassenübergängen müssen Sicherheitsposten stationiert werden, die aufpassen, dass es zu keinen Zwischenfällen mit Fahrzeugen kommt. Beim Wettkampf in Altdorf wurden vier Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen angeboten. Dutzende OL-Posten wurden im Gebiet zwischen dem Startpunkt beim Schulhaus St. Karl und dem Ziel beim BWZ Uri gesetzt. «Heute sind rund 30 Helfer im Einsatz, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen», verriet Baumann und ergänzte: «Wir sind ein sehr gut eingespieltes Team. Die meisten helfen schon seit vielen Jahren mit.» Der Urner OL-Cup ist eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie die Urner Abendläufe, die im Spätsommer vom STV Altdorf zum 25. Mal durchgeführt werden. Beide Veranstaltungsserien haben im Verlaufe der Jahre in Bezug auf die Beteiligung immer mehr zugelegt.

In der Kategorie A ging der Sieg an eine Nicht-Urnerin. Lisa Holer aus Möhlin lief die Konkurrenz in Grund und Boden. Als bester Urner klassierte sich Phi­lipp Mulle auf dem dritten Rang.

Hinweis
Weitere Resultate auf der Website:www.olg-ktv-altdorf.ch

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