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ALTSTADT CLASSIC: Klassevorstellung des Temporärwallisers

Der Schötzer Simon Schüpbach kehrt auf die oberste Podeststufe des Stadtlaufs zurück – nun als Sieger der Altstadt Classic.
Triumphiert und wird gefeiert: Simon Schüpbach. (Bild: Roger Zbinden)

Triumphiert und wird gefeiert: Simon Schüpbach. (Bild: Roger Zbinden)

Das Siegen in Luzern ist sich Simon Schüpbach gewohnt. Zweimal setzte sich das Talent von der LR Gettnau bei der Nachwuchselite durch – und erlebte die fantastischen Empfindungen eines Leaders, den Sonderapplaus des Publikums, das Beben der Altstadt. Der Elite-Nachwuchskategorie ist Schüpbach entwachsen. Schon letztes Jahr erlebte er, wie hart das Kräftemessen ohne den Schutz der in Luzern spezifisch geförderten Talente unter 20 ist. Rang 4 belegte er bei den 20- bis 29-Jährigen.

Nun aber zahlten sich die gezielte Vorbereitung und die Emotionen aus, die er mit dem Stadtlauf verbindet. Schüpbach unterstrich seine Ambitionen vom ersten Meter an. «Es ging sehr schnell, und ich hörte und spürte niemanden mehr in meinem Rücken», schilderte er. Er lief sodann sein eigenes Rennen. Die Vorfreude auf den Triumph war das eine. Mutterseelenallein laufen, sich pushen und das Letzte aus dem Körper herauslocken war ohne Gegenwehr indes schwierig. Im Ziel erkannte er: «Den Wert dieses Sieges kann ich nicht genau einschätzen, das ist schade.»

Als Sondermotivation wird Schüpbach das diesjährige Stadtlauf-Erlebnis dennoch zu nutzen suchen. «Luzern ist für mich der beste und schönste Strassenlauf», sagt er. Das Vertraute, die Stimmung, die vielen persönlichen Kontakte sind es, die er schätzt. Und eines hebt er besonders hervor: «Es ist Jahr für Jahr bombig, was sich hier entwickelt.» Und in diesem Jahr wusste er diese Gefühle besonders zu schätzen, hat er sich doch vorübergehend im Wallis eingelebt.

Der Grund für das Verlassen der Innerschweiz ist die berufliche Herausforderung. Als Automatiker arbeitet er im Wallis. Er hat sich dem Leichtathletikverein CA Sion angeschlossen. Unter anderem mit Nathan Wanner, dem Nachwuchselite-Teilnehmer läuft er. Dominik Lörtscher, seine erste Bezugsperson in der LR Gettnau, fungiert derzeit vor allem aus der Distanz. «Seine Tipps nutze ich gezielt, die Planung gestalte ich aber selber», sagt er. Die Leistungsentwicklung stimmt ihn positiv. Als Ziel auf der Bahn hat er sich die Schweizer Meisterschaften Ende Juli vorgenommen: «Gelingt es mir, mich für den Final zu qualifizieren, wäre das riesig.»

Jörg Greb

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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