Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Schweizer Cup: Der HC Luzern geht gegen Langenthal unter – und ist am Rekord beteiligt

Der HC Luzern geht im Eishockey-Cupspiel gegen Langenthal mit einer 1:13-Kanterniederlage unter.
Daniel Gerber

Gerade als sich bereits ein einseitiger Abend abzeichnete, brachte Simon Zumbach Stimmung in die Bude. Sein Anschlusstor zum 1:2 machte dem Luzerner Team sichtlich Mut und wurde gefeiert wie ein kleiner Sieg. Entschlossen widerstand der HCL anschliessend dem Herausforderer aus Langenthal während längerer Zeit in Unterzahl. Mehrfach konnte die Scheibe unter dem Jubel der Zuschauer in die neutrale Zone gespielt werden.

Doch kurz vor Ablauf der Strafe fiel der Puck eben doch ein drittes Mal ins Gehäuse des Heimteams, und noch im Laufe des Startdrittels folgte ein weiterer Treffer für Langenthal im Powerplay. Danach enteilte der SC Langenthal uneinholbar.

Obschon beim HC Luzern mit Luca Martschini (der ältere Bruder von EVZ-Star Lino) und Oliver Dünner (der Bruder von Ex-Langenthal-Stürmer Nico, der nun in Rapperswil spielt) zwei interessante Namen im Team zu finden sind, war der Unterschied letztlich viel zu gross – auch wenn Luzern auf dem Weg in die Cup-Hauptrunde drei 1.-Ligisten ausgeschaltet hatte. Denn: Der SC Langenthal hat die Swiss League in den letzten sieben Jahren dreimal gewonnen.

Ein Torerfolg stand gar nicht auf der Liste

Luzern-Trainer Robert Küttel sagte trotz der hohen Niederlage: «Es hat richtig Spass gemacht. Wir konnten ein Tor schiessen und Konter fahren.» Am Schluss war sogar ein Schweizer Rekord zu verzeichnen: Der bisher höchste Sieg seit der Wiedereinführung des Cups bleibt unangefochten bei 13:0. Mit diesem Resultat siegte Kloten gegen den SC Rheintal in der vergangenen Saison. Dahinter folgt zweimal ein 12:1 (Biel gegen Wiki sowie Biel gegen Franches-Montagnes). Noch nie aber fielen 14 Treffer, seit es den Schweizer Cup wieder gibt. Luzerns Trainer Küttel scherzte dazu: «Mir wäre lieber gewesen, wenn wir ein Tor mehr und sie ein Tor weniger erzielt hätten.» Man habe vor allem ein Ziel gehabt: «Mutig zu spielen und etwas zu probieren.»

Ein Tor zu schiessen stand nicht auf der Liste der Dinge, die unbedingt erreicht werden sollten, doch es ist dem Aufsteiger gelungen. Küttel: «Wir haben Freude, trotz der Niederlage.»

Cup-Resultate

Sechzehntelfinals: Luzern (1L) – Langenthal 1:13. Dübendorf (MSL) – Ambri-Piotta 2:3 n. V. Burgdorf (1L) – Olten 1:9. Frauenfeld (1L) – Davos 0:12. Huttwil (MSL) – Biel 1:4. Arosa (MSL) – Lugano 0:7. Saastal (1L) – Genève-Servette 0:12. Sierre – Lausanne 0:1.

Luzern – Langenthal 1:13 (1:4, 0:5, 0:4)
551 Zuschauer. – Tor für Luzern: 9. (8:40) Zumbach (Maurenbrecher) 1:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Luzern, 6mal 2 Minuten Minuten gegen Langenthal. – Luzern: Gadient (28. Keller); Dünner, Kuster; Hodel, Martschini; Niederhäuser, Thöny; Peterhans; E. Guidon, Burkart, Hollinger; Spinner, Matter, Portmann; Maurenbrecher, Gabathuler, Zumbach; Frei, Horvath, Santer; G. Guidon.

Dübendorf – Ambri-Piotta 2:3 (0:2, 1:0, 1:0, 0:1) n. V.
1767 Zuschauer. – Tore: 13. Flynn (Kneubühler) 0:1. 18. Müller (Kostner, Trisconi/Ausschluss Derder) 0:2. 21. (20:29) Widmer (Schnüriger) 1:2. 43. Pfister (Kreis) 2:2. 64. Hofer (Flynn) 2:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Dübendorf, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – Bemerkung: Spiel begann wegen defekter Eismaschine mit 20 Minuten Verspätung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.