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Ambri-Piotta startet in der Champions League gegen alte Bekannte des EV Zug – gibt's die Rache?

Ambri-­Piotta feiert seine Champions-­League-Premiere heute gegen Red Bull München – das ist jenes Team, welches letzte Saison den EV Zug aus dem Wettbewerb warf. Ambri-Stürmer ­Marco Müller zeigt sich zuversichtlich.
Daniel Gerber

«Rächt» der HC Ambri-Piotta heute also den EV Zug? «Abgesehen von Zug: Egal in welchem Sport – es gibt immer eine Rivalität zwischen Deutschland und der Schweiz», blickt Ambri-Stürmer Marco Müller (25) auf das heutige Duell in München. «Für uns ist wichtig, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und die Lorbeeren von letzter Saison zu ernten.» Ohne sich aber auf diesen auszuruhen: «Wenn wir auf das Eis gehen, wollen wir gewinnen. Der sportliche Erfolg steht im Vordergrund, aber wir sind in einer starken Gruppe.» Die beiden weiteren Herausforderer sind Färjestad BK (Schweden) und der HC 05 Banska Bystrica (Slowakei).

Ambri will eine starke Schweiz repräsentieren

Der Weg sei schwierig, «doch wir wollen die Ambri-Mentalität und unsere Werte vertreten. Die Champions League hat für uns einen hohen Stellenwert», sagt Müller. Dieser Wettbewerb werde immer wichtiger, «und es geht auch um das Prestige der Schweiz. Wir wollen zeigen, dass wir über eine breite und starke Liga verfügen.» In der laufenden Saison ist die Na­tional League wieder mit fünf Mannschaften im Wettbewerb vertreten.

Marco Müller will sich in Ambri für die Nati aufdrängen. (Bild: Michela Locatelli/freshfocus)

Marco Müller will sich in Ambri für die Nati aufdrängen. (Bild: Michela Locatelli/freshfocus)

Der Auftakt aber ist happig: Champions-League-Neuling Ambri trifft auf den Finalisten der vergangenen Saison. «Das zeigt die Qualität der Münchner. Sie spielen ein aggressives Hockey und sie verfügen über die Finanzen, um vorne mitzuspielen. Diese Partie ist für uns auch ein Test, um zu sehen, wo wir stehen.»

Durch die Champions League kommen zwar zusätzliche Spiele ins Gesamtprogramm, «ein paar davon sind ­jedoch in der Vorbereitungs­phase», sagt Müller. «Wir spielen lieber, als dass wir trainieren.» Zudem habe sich die Mannschaft im Sommer so vorbereitet, dass die Mehrfach­belastung zu stemmen sei.

«Wir wissen, wo wir herkommen»

In der Meisterschaft habe Ambri-Piotta das Ziel, den Ligaerhalt so schnell wie möglich zu sichern, dazu sei erneut harte Arbeit nötig, so wie vergangene Saison. Müller: «Wir wissen, wo wir herkommen.»

Persönlich ist er mit der vergangenen Spielzeit sehr zufrieden, ihm gelangen am drittmeisten Punkte innerhalb des Teams, und er wurde für fünf Spiele in die Nationalmannschaft berufen. Dennoch: «Ich bin nie zufrieden und sehe vieles, das ich noch verbessern muss. Ich habe Hunger nach mehr und will mich wieder für das Nationalteam aufdrängen.»

Das Leben im Tessin gefällt ihm, darum habe er vorzeitig bis 2022 verlängert. «Das Umfeld passt mir, die Stimmung im Team ist gut, es ist der per- fekte Ort, um sich weiterzuent­wickeln.»

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