Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AMERICAN FOOTBALL: Gedemütigte Löwen: Luzern Lions tauchen mit 0:41

Die Luzern Lions verlieren auch das vierte NLA-Spiel in Serie. Gegen die Geneva Seahawks taucht der Neuling mit gar 0:41.
Michael Wyss
Die Luzern Lions (dunkelblaue Shirts) rennen gegen die Geneva Seahawks vergeblich an. (Bild: Michael Wyss (Luzern, 29. April 2018))

Die Luzern Lions (dunkelblaue Shirts) rennen gegen die Geneva Seahawks vergeblich an. (Bild: Michael Wyss (Luzern, 29. April 2018))

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Wir haben uns auch einen anderen Start in die neue Saison erhofft. Dass man es als Liganeuling nicht einfach hat, war uns bewusst. Doch die vier Niederlagen in Serie schmerzen sicherlich», zeigte sich Lions Sportchef Claudio Spescha (33) nach der 0:41-Klatsche gegen die Geneva Seahawks am Sonntagnachmittag vor rund 350 Fans auf der Luzerner Allmend Süd enttäuscht. «Vor Heimpublikum so zu verlieren, ist nicht gut. Das schmerzt doppelt.» Wo sieht Spescha die Gründe für den resultatmässig missglückten Auftakt? «In offensiver Hinsicht haben wir grosse Mühe, da geht momentan gar nichts. Defensiv sehe ich dagegen eine positive Entwicklung und Fortschritte.» Nach vier Niederlagen in Serie gilt der Fokus nun dem fünften Rang, sprich dem direkten Ligaerhalt. Um diese Positionierung werden sich die Lions (4/0) vermutlich mit den Bern Grizzlies und Basel Gladiators (je 4/2) streiten.

«Zehn Prozent mehr Leidenschaft»

«Was uns derzeit fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Wir müssen die Niederlagenserie so schnell wie möglich beenden, denn das nagt an der Moral», ist Lions Defensiv-Spieler Romano Zanella (27, Free Safety) überzeugt. Der gebürtige Walchwiler und in Arth wohnhafte Footballer appelliert aber auch seine Mitspieler: «Es braucht einfach noch zehn Prozent mehr Leidenschaft und Biss. Das fängt bereits im Training an. Manchmal habe ich das Gefühl, dass noch nicht alle Spieler in der NLA angekommen sind.»

Am Samstag (18.00 Stadion Ringstrasse, Chur) reisen die Lions zum souveränen Leader Calanda Broncos (5/10). Mit dem Ziel? Zanella: «Den Schaden in Grenzen zu halten, denn wir sind krasser Aussenseiter.» Vielleicht sorgen die Lions ja für eine faustdicke Überraschung im Bündnerland. Lions-Präsident Jannik Niklaus (36): «Auf dem Papier sind wir chancenlos, doch jedes Spiel muss zuerst gespielt werden. Ich lasse mich gerne positiv überraschen.» Ganz utopisch mag es dann vielleicht doch nicht klingen, denn die Luzerner schafften vor drei Jahren als einziges Team während der Saison den späteren Meister zu besiegen. Wenn das kein gutes Omen ist ...

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.