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An der emotionalen FCL-GV wurde eine Konsultativ-Abstimmung durchgeführt - Josef Bieri heisst der Sieger

Zahlreiche Wortmeldungen hat es an Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG am Donnerstagabend in der Swisspor-Arena gegeben. Für Emotionen sorgten die Rücktritte und der Streit im Verwaltungsrat der FCL Holding AG.
Daniel Wyrsch
FCL-Vizepräsident und einziger im Amt verbliebener Verwaltungsrat mit Aktienanteilen, Josef Bieri, wurde bei der Konsultativ-Abstimmung an der GV einstimmig im Amt bestätigt. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 4. März 2016)

FCL-Vizepräsident und einziger im Amt verbliebener Verwaltungsrat mit Aktienanteilen, Josef Bieri, wurde bei der Konsultativ-Abstimmung an der GV einstimmig im Amt bestätigt. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 4. März 2016)

An der Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG meldeten sich viele Kleinaktionäre zu Wort. Dabei ging es vor allem um die vier Rücktritte im Verwaltungsrat der Holding AG und eben dem Streit zwischen Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg und der Gruppe mit Marco Sieber, Hans Schmid und Samih Sawiris.

Im Beisein des verbliebenen Verwaltungsrats Josef Bieri und von Verwaltungsrats-Präsident Philipp Studhalter sowie einem Teil der Mannschaft um Trainer Thomas Häberli wurde von fehlendem Vertrauen gesprochen, brutale Rufschädigung für den Verein festgestellt und gefragt, ob die Existenz des FCL im Profi-Bereich gesichert sei. Finanzchef Richard Furrer stellte klar: «Wir brauchen ein starkes Aktionariat.»

Steigende Sympathiewerte für Geldgeber Josef Bieri

Ein Kleinaktionär der Gruppe mit einem Stimmrechtsanteil von total 3 Prozent (97 Prozent der FCL-Innerschweiz AG gehören der FCL Holding AG) forderte die Generalversammlung auf, eine Konsultativ-Abstimmung über die drei Verwaltungsräte der FC Luzern-Innerschweiz zu machen. Geschätzt 60 Stimmberechtigte waren anwesend und machten mit.

Offensichtlich ein hohes Ansehen geniesst inzwischen im FC Luzern Josef Bieri als einziger nicht zurückgetretener Geldgeber. Der FCL-Vizepräsident wurde einstimmig im Amt bestätigt. Während auf Philipp Studhalter (in Personalunion Präsident der FCL Holding AG und der FCL-Innerschweiz AG sowie FCL-Geschäftsführer) eine Gegenstimme und 15 Enthaltungen (als Retourkutsche der Fans für seine Stimmenthaltung im Komitee der Swiss Football League bei der Abstimmung über die Einführung des Video Assistant Referees) entfielen. Gar 13 Gegenstimmen und 25 Enthaltungen erhielt der Medienexperte Marco Castellaneta (früher SRF und Radio Pilatus).

Zum Schluss der Generalversammlung erklärte FCL-Präsident Studhalter: «Es ist nicht so wie einige Anwesende meinen - Marco Castellaneta setzt sich sehr für die Belange des FC Luzern ein. Neben den erwähnten Sitzungen ist er ständig mit Josef Bieri und mir im Austausch.»

Studhalter: «In der Holding herrscht Chaos, aber nicht in der operativen FCL-Führung!»

Emotionale Worte richtete Studhalter zudem in Richtung seiner Kollegen in der FCL-Geschäftsleitung: «Man kann sagen, dass im Verwaltungsrat der Holding Chaos herrscht. Dort müssen sich die in der Öffentlichkeit streitenden Herren möglichst bald zu einer Lösung zu Gunsten des FC Luzern durchringen. Aber ich will nicht hören, dass in der operativen Führung des Vereins Chaos herrscht. Diese Leute machen einen hervorragenden Job!» Namentlich gemeint waren Sportchef Remo Meyer, Finanzchef Richard Furrer, Verkaufsleiter Lukas Troxler, Stadionmanager Daniel Böbner und Chef Kommunikation und Marketing Markus Krienbühl.

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