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ARMBRUSTSCHIESSEN: Weltmeister hoch drei

An den WM im kroatischen Osijek steht der Baarer Christof Arnold in der neuen Seniorenkategorie gleich dreimal zuoberst auf dem Podest.
Guido Welti
Christof Arnold (links, neben Stephan Loretz) hat gut lachen. (Bild: PD)

Christof Arnold (links, neben Stephan Loretz) hat gut lachen. (Bild: PD)

Guido Welti

sport@zugerzeitung.ch

Die Schweizer Nationalmannschaft glänzte an den Armbrust-Weltmeisterschaften in Osijek (Kroatien) mit insgesamt 21 Medaillen, davon 7 goldenen. Den grössten Teil zu dieser erfreulichen Ausbeute trugen die Schützen in der neu geschaffenen Wettkampfklasse «Senioren» (45 Jahre und älter) bei. Insgesamt 10 Medaillen gingen auf das Konto der Schweizer Senioren, die vom Baarer Christof Arnold, Mitglied der Armbrustschüt­­zen-Gesellschaft Zug, angeführt ­wurden.

Arnold, der in seiner Karriere Silber- und Bronzemedaillen an Welt- und Europameisterschaften gewonnen hatte, kam dabei zu seinem allerersten Weltmeisterschaftsgold – und dies gleich dreifach. In der Kniendstellung über die 30-Meter-Distanz gewann er vor seinen Teamkollegen Stephan Loretz (Gurtnellen) und Samuel Steiner (Emmental). Auch die Gesamtwertung kniend/stehend ging an den Zuger, nachdem er in der Stehendstellung hinter Stephan Loretz die Silbermedaille erobert hatte. ­Angesichts dieser Überlegenheit erstaunt es nicht, dass auch die Nationenwertung mit 55 Punkten Vorsprung auf Deutschland und sage und schreibe 82 Punkten auf Österreich eine Beute der Schweizer wurde.

Auch über die 10-Meter-Distanz zeigten die Schweizer den insgesamt 19 Teilnehmenden aus 8 Nationen den Meister. Hier gewann der Urner Loretz knapp vor dem Deutschen Erich Huber. Christof Arnold belegte den 6. Platz. Zusammen mit Samuel Steiner eroberte sich die Schweiz in der Teamwertung den 2. Platz, 12 Punkte hinter den siegreichen Deutschen. Insgesamt gewannen die beiden gebürtigen Urner Christof Arnold und Stephan ­Loretz je 5 Medaillen (je 3 gol­dene und 2 silberne). Die neu ­geschaffene Seniorenkategorie liegt den Schweizer Armbrustschützen offensichtlich – man darf auf die Zukunft gespannt sein.

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