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Astana doppelt nach

Wie bereits am Vortag gewann auch in der 15. Etappe der Tour de France ein Fahrer des Teams Astana. Der Däne Magnus Cort Nielsen setzte sich im Sprint durch. Sky liess die Fluchtgruppe gewähren.
Tom Mustroph, Carcassonne
Ein Effort vor dem Ruhetag: Magnus Cort Nielsen. (Bild: Kim Ludbrook/Keystone (Carcassonne, 22. Juli 2018))

Ein Effort vor dem Ruhetag: Magnus Cort Nielsen. (Bild: Kim Ludbrook/Keystone (Carcassonne, 22. Juli 2018))

Die gelbe Sonne auf den blauen Trikots von Team Astana leuchtete in Frankreichs Süden ganz besonders stark. Bei Sommerwetter, das wie von den Trikots des kasachischen Rennstalls abgemalt schien, setzten sich am Wochenende gleich zwei Profis dieses Teams famos in Szene. Am Samstag war am giftigen Anstieg von Mende der Baske Omar Fraile der Stärkste einer ursprünglich mehr als 30 Mann starken Fluchtgruppe. Am Sonntag in Carcassonne zog Teamkollege Magnus Cort Nielsen nach, ebenfalls als Bester einer Ausreissergruppe. «Omars Sieg hat mir Mut gemacht. Er hat mir gezeigt, dass wir als Team gut trainiert haben und bei der Tour de France gewinnen können», meinte der Däne – und versuchte es prompt selbst.

Sein Sieg ist deshalb besonders, weil Cort Nielsen Sprinter ist – und für seinen Erfolg erst den 12,3 km langen Anstieg des Pic de Nore 40 km vor dem Ziel bezwingen musste. Viele seiner Sprinterkollegen hatten die Alpenetappen nicht überstanden. Cort Nielsen schon. Und diesen Berg fuhr er sogar von vorn – und hatte am Ende auch noch genug Kraft, den Dreiersprint zu gewinnen.

«Ich bin Zehnter, worauf soll ich noch warten»

Der Doppelschlag von Astana beendete zugleich auch das Zwischenspiel zwischen Alpen und Pyrenäen. Bei diesem Intermezzo verhielt sich Team Sky geschickt. Es liess andere Teams zum Zuge kommen und machte sich damit neue Freunde. Es liess den Vorsprung allerdings auch in eigenem Interesse gross werden, damit die Konkurrenten bei einem etwaigen Angriff nicht auf Helfer aus der Fluchtgruppe hoffen konnten. Der Abstand war mit jeweils zirka 20 Minuten einfach zu gross. Der Einzige, der doch etwas versuchte, war der Gesamt-Zehnte Dan Martin. Er schoss beim Anstieg des Pic de Nore aus dem Feld heraus und gewann schnell 45 Sekunden. «Wir betreiben hier Wettkampfsport, also wollte ich etwas probieren. Ich bin Zehnter, worauf soll ich noch warten? Zumindest habe ich die Abfahrt für mich allein gehabt. Das habe ich genossen», meinte der Ire, und ein Lachen huschte über seine kantigen Gesichtszüge. «Für die Pyrenäen habe ich jetzt nicht zu viel Kraft verbraucht», schätzte er ein.

Auf den heutigen Ruhetag folgen drei Bergetappen in den Pyrenäen, die allerdings von einer Flachetappe unterbrochen werden. Das Zeitfahren am Samstag legt dann endgültig das Klassement fest.

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