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Atletico Madrid gewinnt die Europa League

Der Titel in der Europa League geht nach Spanien. Im Finale des europäischen Wettbewerbs bezwingt Atletico Madrid Olympique Marseille mit 3:0.
Die spanischen Spieler jubeln über den Sieg im Europa-League-Final. (Keystone)

Die spanischen Spieler jubeln über den Sieg im Europa-League-Final. (Keystone)

(sda) Als die stärker eingeschätzte Mannschaft war Atletico Madrid im Final der Europa League gegen Marseille favorisiert. Mit dem Resultat wird die Mannschaft des auf die Tribüne verbannten Trainers Diego Simeone den Erwartungen gerecht. Aber der Spielverlauf der ersten Hälfte hätte auch zu einem anderen Resultat führen und Marseille den zweiten europäischen Titel nach 1993 (Sieg in der Premiere der Champions League) einbringen können.

Früher Treffer durch Griezmann

Marseille, der Vierte der Ligue 1, trat ohne Furcht auf. Schon nach vier Minuten hätten die Marseillais führen können, hätte nicht Stürmer Valère Germain nach perfekter Vorarbeit von Dimitri Payet aus kurzer Distanz zu hoch geschossen. Die Chance, die auf der anderen Seite nach 23 Minuten zum 0:1 führte, offerierten die Franzosen dem Gegner selber. Der Defensivspieler André-Frank Zambo Anguissa liess einen nicht schwer zu kontrollierenden Ball vom Fuss und in die Füsse von Gabi springen.

Nach diesem fatalen Fehler reichte ein einfacher Pass, und Antoine Griezmann tauchte allein vor Goalie Steve Mandanda auf. Atleticos Goalgetter konnte warten, bis der Torhüter auf eine Ecke spekulierte, und einschieben. Das Tor kam aus dem Nichts, aber auf ähnliche Weise hatte sich Atletico schon in den Halbfinals gegen Arsenal durchgesetzt.

Payet verletzt out

Noch in der ersten Halbzeit nahmen Marseille und Trainer Rudi Garcia einen weiteren unverdienten Rückschlag hin. Spielmacher Dimitri Payet musste sich nach gut einer halben Stunde auswechseln lassen. Er war schon angeschlagen in den Final gestartet.

Klare Dominanz der Spanier

Die Ereignisse der zweiten Halbzeit rechtfertigten Atleticos dritten Europa-League-Triumph nach 2010 und 2012 vollauf. Die Spanier machten sich die Schwächung des Gegners zunutze und dominierten fortan klar. Auch beim 2:0 tauchte Griezmann allein vor Mandanda auf - nach einem brillanten Pass von Koke. Diesmal überlistete Griezmann den Goalie mit einem Chip.

In den letzten zehn Minuten stemmte sich Marseille noch einmal gegen die Niederlage. Bei der besten Chance hatte der eingewechselte griechische Stürmer Konstantinos Mitroglou mit einem Kopfball an den Pfosten. Aber auch in dieser Phase traf nur Atletico - durch Gabi nach 89 Minuten.

Waren viele Finals der Vergangenheit umstritten gewesen, haben sich nun dreimal in Folge die jeweiligen Sieger mit mindestens zwei Toren Differenz durchgesetzt. 2016 war es Sevilla, 2017 Manchester United.

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