Auf dem Rotsee purzeln die Rekorde

Spektakel beim Ruderweltcup auf dem Rotsee: Dank idealen Windverhältnissen wurden am Freitag in den Vorläufen diverse neue Weltbestzeiten aufgestellt. Die Luzerner Simon Schürch und Mario Gyr haben zudem die direkte Halbfinalqualifikation geschafft.

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Direkt im Halbfinal: (v.l.) Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch, Valentin Gmelin. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Direkt im Halbfinal: (v.l.) Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch, Valentin Gmelin. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Am Freitagmorgen fiel mit den Vorläufen der Startschuss zum diesjährigen Weltcup auf dem Rotsee. Unterstützt von idealen Verhältnissen (Schiebewind) zeigen die weltbesten Ruderer schon am ersten Wettkampftag, dass sie für die Olympischen Spiele in London gerüstet sind. In mehreren Kategorien sind die Weltbestzeiten gefallen:

  • Frauen Achter (W8+): USA  mit 5.54.17 (bisher USA mit 5.55.50)
  • Frauen Doppelvierer (W4x): Deutschland mit 6.09.38 (bisher Deutschland mit 6.10.80)
  • Frauen Leichtgewichts-Doppelzweier (LM2x) aus Neuseeland mit 6.49.43
  • Männer Doppelvierer (M4x): Kroatien in 5.35.10 erst und kurz darauf Russland mit 5.33.15 (bisher Australien mit 5.36.20)
  • Männer Achter (M8+): Kanada mit 5.19.35 (bisher USA 5.19.85)

Frauen Achter (W8+): USA mit 5.54.17 (bisher USA mit 5.55.50)

Frauen Doppelvierer (W4x): Deutschland mit 6.09.38 (bisher Deutschland mit 6.10.80)

Frauen Leichtgewichts-Doppelzweier (LM2x) aus Neuseeland mit 6.49.43

Männer Doppelvierer (M4x): Kroatien in 5.35.10 erst und kurz darauf Russland mit 5.33.15 (bisher Australien mit 5.36.20)

Männer Achter (M8+): Kanada mit 5.19.35 (bisher USA 5.19.85)

Da beim Rudern auf verschiedenen Gewässern unterschiedliche Voraussetzungen herrschen, spricht man im Rudersport nicht von Weltrekorden, sondern eben von Weltbestzeiten.

Dank 3. Rang direkt im Halbfinal

Der für die Olympischen Spiele schon qualifizierte Leichtgewichts-Vierer der Männer mit Mario Gyr aus Luzern und Simon Schürch aus Schenkon startete um 10.52 Uhr zu ihrem Vorlauf. Nicht weniger als 10 der besten 11 WM-Boote treten an diesem Wochenende auf dem Rotsee an. «Wenn wir hier nicht unter die Top 8 kommen, ist eine Olympiamedaille auch nicht realistisch», sagte Mario Gyr, Schlagmann im Leichtgewichts-Vierer, im Vorfeld des Rennens.

Der Start ins Wochenende ist den vier Schweizern jedenfalls geglückt. Sie erreichten dank einem klaren 3. Rang hinter den Südafrikanern und den Dänen direkt den Halbfinal. Die Dänen hatten die erste Weltcup-Regatta in Belgrad für sich entschieden. Die beiden deutschen Boote konnte das SRV-Quartett hinter sich lassen. Der Halbfinal startet am Samstag um 15.05 oder 15.14 Uhr.

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Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
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Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Grütter/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. Schwerer 4-er: André Vonarburg, Nico Stahlberg, Florian Stofer, Augustin Maillefer (von hinten nach vorne). (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Samuel Annen. (Bild: Keystone)
Samuel Annen. (Bild: Keystone)
Dimitri Weinauer. (Bild: Keystone)
Samstag: (v.r.n.l) Augustin Maillefer, Florian Stofer, Nico Stahlberg und André Vonarburg vom Leichtgewicht-Vierer der Schweiz. (Bild: Keystone)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
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Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Grütter/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
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Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Ruderwelt Luzern am Samstag. (Bild: Rober Zbinden/Neue LZ)
Bild: Keystone/Sigi Tischler
Die Tschechin Mirka Knapkova. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)
Pamela Weisshaupt vom RC Küssnacht. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)
Vorlauf des Leichtgewichts-Vierer. Von links nach rechts: Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch, Valentin Gmelin. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)
Leonie Pless aus Deutschland. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)
Michaela Taupe-Traer aus Österreich. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)
Mario Gyr vom Leichtgewichts Vierer auf dem Weg in den Rotsee. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Die Ruderer Mario Gyr, Trainer Simon Cox, Valentin Gmelin, Simon Niepmann und Simon Schürch bei der Teamsitzung am Donnerstagmorgen (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Aufwärmen: Simon Schürch und Mario Gyr (vorne von links) und Simon Niepmann und Valentin Gmelin im Training mit dem Ergometer. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Simon Schürch vom Leichtgewichts Vierer auf dem Weg in den Rotsee. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Mario Gyr vom Leichtgewichts Vierer auf dem Weg in den Rotsee. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Mario Gyr (vorne) und Simon Niepmann auf dem Weg ins Boot. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Valentin Gmelin,Simon Schürch, Simon Niepmann und Mario Gyr (von links) im Leichtgewichts Vierer. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Michael Schmid (links) und Silvan Zehnder. (Bild: Keystone)
Silvan Zehnder (links) und Michael Schmid im Ziel. (Bild: Keystone)
Simon Schürch (links) und Mario Gyr in ihrem Zimer im Ruderclub in Sarnen. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
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Nora Fiechter (links) und Sarah Zurbrügg-Greenaway. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Regina Naunheim vom Seeclub Wädenswil. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Eliane Waser aus Stans (links) und Olivia Wyss aus Zofingen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Michael Schmid (links) und Silvan Zehnder. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Die Deutschen Kerstin Hartmann (links) und Marlene Sinnig. (Bild: Keystone)
Die Holländerinnen Inge Janssen (links) und Elisabeth Hogerwerf. (Bild: Keystone)
Die Polinnen Kamila Socko, Joanna Leszczynska, Syiwia Lewanowska und Natalia Madaj (von links) jubeln nach der Zieldurchfahrt. (Bild: Keystone)
Das deutsche Frauenteam jubelt im Ziel. (Bild: Keystone)

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Trotz Schweizerrekord im Hoffnungslauf

Aber auch im Männer-Doppelvierer mit den beiden Sempachern André Vonarburg und Florian Stofer sind 9 der besten 11 Boote der letzten Weltmeisterschaften auf dem Rotsee am Start. Im Vorlauf um 12.51 Uhr waren die vier für Olympia selektionierten Schweizer denn auch bereits gefordert, mussten sie doch gegen die starken Teams aus Deutschland (WM-Zweite) und Kroatien (WM-Dritte) antreten. Am Ende reichte es trotz neuem Schweizerrekord (5.40.44) knapp nicht für die direkte Halbfinalqualifikation. Das Quartett belegte hinter Kroatien und Deutschland Platz 3 und muss am Samstag um 15.30 Uhr zum Hoffnungslauf antreten.

bep/sda

Die Resultate der Schweizer:

  • Leichtgewichts-Einer (Fred Hanselmann/Lausanne Sports Aviron): Dank Rang 2 im Vorlauf direkt im Halbfinal vom Samstag (9.58 oder 10.05 Uhr)
  • Leichtgewichts-Vierer (Mario Gyr/SC Luzern, Simon Schürch/SC Sursee, Valentin Gmelin/RC Uster, Simon Niepmann/SC Zürich): Dank Rang 3 direkt im Halbfinal vom Samstag (15.05 oder 15.14 Uhr)
  • Leichtgewichts-Einer (Pamela Weisshaupt/SC Küsnacht): Rang 3 im Vorlauf und damit im Hoffnungslauf vom Freitagabend (16.56 oder 17.03 Uhr)
  • Doppelvierer (André Vonarburg/SC Sempach, Florian Stofer/SC Sempach, Nico Stahlberg/RC Kreuzlingen, Augustin Maillefer/Lausanne Sports Aviron): Rang 3 und damit im Hoffnungslauf vom Samstag 15.30 Uhr.
  • Einer (Samuel Annen/SC Zug): Rang 5 und damit am Samstag um 10.12 Uhr im E-Final.
  • Einer (Dimitri Weitnauer/RC Thalwil): Rang 3 und damit für die Viertelfinals qualifiziert.

Leichtgewichts-Einer (Fred Hanselmann/Lausanne Sports Aviron): Dank Rang 2 im Vorlauf direkt im Halbfinal vom Samstag (9.58 oder 10.05 Uhr)

Leichtgewichts-Vierer (Mario Gyr/SC Luzern, Simon Schürch/SC Sursee, Valentin Gmelin/RC Uster, Simon Niepmann/SC Zürich): Dank Rang 3 direkt im Halbfinal vom Samstag (15.05 oder 15.14 Uhr)

Leichtgewichts-Einer (Pamela Weisshaupt/SC Küsnacht): Rang 3 im Vorlauf und damit im Hoffnungslauf vom Freitagabend (16.56 oder 17.03 Uhr)

Doppelvierer (André Vonarburg/SC Sempach, Florian Stofer/SC Sempach, Nico Stahlberg/RC Kreuzlingen, Augustin Maillefer/Lausanne Sports Aviron): Rang 3 und damit im Hoffnungslauf vom Samstag 15.30 Uhr.

Einer (Samuel Annen/SC Zug): Rang 5 und damit am Samstag um 10.12 Uhr im E-Final.

Einer (Dimitri Weitnauer/RC Thalwil): Rang 3 und damit für die Viertelfinals qualifiziert.