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Auf gutem Weg

Ski-Reporter Stefan Klinger zur Halbzeitbilanz an der Weltmeisterschaft von Beaver Creek
unknown (Bild: PD)

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Sechs von elf Wettbewerben sind absolviert. Schon jetzt haben die Schweizer Athleten das nach dem bisherigen Weltcupwinter angemessene Verbandsziel von drei Medaillen erfüllt. Und dafür haben sie nicht einmal den Teamwettbewerb gebraucht, der ausser bei Funktionären, die sich eine weitere olympische Disziplin und damit mehr TV-Präsenz erhoffen, keinen grossen Stellenwert hat.

Stattdessen haben unsere Sportler ihre Medaillen in prestigeträchtigen Disziplinen, wo auch wirklich die Besten antreten, geholt. Zwei davon sogar in der Königsdisziplin, der Männer-Abfahrt. Das macht Freude. Das stärkt die Position des Verbandes im ewig zähen Kampf um Fördergelder. Und gerade das zeigt beispielhaft die positive Entwicklung auf, welche die hiesigen Skirennfahrer genommen haben.

Klar sind es im Profisport auf diesem Niveau minimalste Unterschiede und auch ein bisschen Wettkampfglück, was am Ende zwischen Gold, Silber und Bronze oder Rang vier unterscheidet. Doch die Chancen auf Schweizer Medaillen waren so gross wie lange nicht mehr. Das Gebilde mit Betreuern und Athleten scheint endlich wieder gut zu funktionieren. Es ist bei den Männern im Speedbereich eine Gruppendynamik entstanden, die dazu führte, dass jeder, der am Start war, Medaillenpotenzial hatte.Das Eis, auf dem Swiss-Ski wandelt, ist zwar weiter dünn. Didier Défago hört in Kürze auf. Und wie sehr die Verletzung eines Topshots die Chancen mindert, zeigt sich bei den Frauen im Fall von Dominique Gisin.

Doch das Eis ist wieder dicker als auch schon. Erst recht, weil im Speedbereich bei den Männern ein paar Junge da sind, die Hoffnung machen. Für sie kam diese WM zwar noch zu früh. Ebenso wie sie für die meisten Talente im Technikbereich bei Männern wie Frauen zu früh kommt. Denn realistisch betrachtet, sind Wendy Holdener im Slalom und eventuell Lara Gut im Riesenslalom die Einzigen, die an dieser WM noch Medaillenchancen haben. Doch die WM 2015 zeigt schon jetzt: Insgesamt befinden sich unsere Athletinnen und Athleten wieder auf gutem Weg.

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