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Kommentar

Auf ins neue Zeit(spiel)alter

Die neue Fussball-Saison steht vor der Tür. Weshalb eine bestimmte Regeländerung der Attraktivität des Spiels besonders gut tut.
Jérôme Martinu
Jérôme Martinu

Jérôme Martinu

Jetzt geht es wieder los mit der schönsten Nebensache der Welt. Das Gras ist grün, der Ball ist rund, und das Spiel dauert 90 Minuten. Auch wenn die Schweizer Super League europaweit wirklich nicht zu den Fussball-Hotspots gehört: Fans und Gelegenheitsmatchbesucher der hiesigen Klubs freuen sich auf die neue Saison. Durch die Zentralschweizer Brille betrachtet, ist Blau-Weiss das Mass aller Dinge. Der grösste Sportverein der Region gibt sich, so positioniert sich zumindest FC-Luzern-Trainer Thomas Häberli, noch defensiv in der Zielsetzung: Nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Taktisches Understatement oder gesunder Realismus?

So oder so: Der FCL wird in der neuen Saison einen Tick mehr Zeit haben, um die nötigen Punkte ins Trockene zu bringen – einer Regeländerung sei Dank! Endlich scheint auf dem Rasen ein neues Zeitalter anzubrechen, der elenden Zeitschinderei wird ein Riegel geschoben: Bei Auswechslungen muss der Spieler das Feld neu an der nächstgelegenen Stelle verlassen. Die taktische, auf Zeitgewinn angelegte Auswechslung in der Schlussphase verliert so an Bedeutung. Schluss also mit den Schneckentempo-Märschen quer übers Feld zur Spielerbank. Gut so, das fördert Spielfluss und -attraktivität. Wenn es den Regelexperten der Liga auch noch gelingt, die Zeitschinderei der Spieler durch bemüht langes Herumliegen nach harmlosen Zusammenstössen zu ahnden, so wäre das für die Zuschauer definitiv ein grosser Gewinn.

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