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Auf wen trifft Luzern in der Europa-League-Quali?

Wichtiger Termin für den FC Luzern heute um 14 Uhr in Nyon. Am Sitz des europäischen Fussballverbandes Uefa werden die Paarungen in der 3. Qualifikationsrunde für die Europa League (Hinspiel am 9. August, Rückspiel am 16. August) ausgelost.
Daniel Wyrsch

Klar ist schon jetzt, dass der Weg für Luzern in die Gruppenphase der Europa League ein steiniger wird. Bereits nun, in der vorletzten Runde, könnten die Innerschweizer auf einen grösseren Widersacher treffen. Mögliche erste Gegner sind der niederländische Traditionsverein Feyenoord Rotterdam oder aus Portugal Sporting Braga. Weitere Klubs mit klingendem Namen und viel grösserem Budget als Luzern müssen zuerst ihrer Favoritenrolle in der 2. Qualifikationsrunde gerecht werden. Dazu gehören der FC Sevilla, Besiktas Istanbul, RB Leipzig oder auch Atalanta Bergamo.

Mögliches Wiedersehen mit früheren FCL-Spielern

Die Bergamasken wären natürlich ein spezieller Gegner, weil die früheren FCL-Profis Remo Freuler und Nicolas Haas für den norditalienischen Verein Atalanta spielen. Falls der österreichische Cupsieger Sturm Graz in ­ der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League bis zum 30. Juli/1. August an Ajax Amsterdam scheitern sollte, wäre ein Wiedersehen mit dem Ex-Luzern-Publikumsliebling Jakob Jantscher möglich. Mit dem Deutschen Heiko Vogel haben die Österreicher zudem einen Trainer, den man aus seiner Zeit beim FC Basel bestens kennt.

Allerdings kann der FCL auch wieder auf einen eher unbekannten Gegner stossen. Objektiv und nüchtern betrachtet, ist es in der Vergangenheit egal gewesen, ob die Zentralschweizer einen übermächtigen oder einen eher kleineren Gegner zugelost bekamen – Endstation war nach Hin- und Rückspielen immer gegen den ersten Widersacher. 2010 war es Utrecht (NED), 2012 Genk (BEL), 2014 waren es die Underdogs vom schottischen St. Johnstone FC, 2016 war es Sassuolo aus der Serie A und zuletzt 2017 wieder ein vermeintlich schwächerer Gegner, Osiek aus Kroatien.

Alpstaeg erwartet Premiere für den FCL

Trotzdem verbreitet FCL-Hauptgeldgeber und Swisspor-Patron Bernhard Alpstaeg (73) in den Tagen vor der Auslosung am Genfersee Optimismus. «Ich glaube fest daran, dass wir in die Europa League kommen», sagt er, «ab der Gruppenphase gibt es dort viel Geld zu verdienen.» Doch um erstmals in den Hauptwettbewerb mit der Startgage von über 3 Millionen Franken zu gelangen, müssten die Luzerner gleich zwei Hürden überspringen. Denn auf die 3. Qualifikationsrunde folgen noch die Playoffs, erst die siegreichen Mannschaften dieser Runde stehen schliesslich in der lukrativen Gruppenphase der Europa League.

Insgeheim hatten die Luzerner nach der Sicherung des dritten Schlussranges der letzten Spielzeit das direkte Ticket für die Gruppenphase gefeiert. Denn im Cupfinal am 27. Mai in Bern zwischen Meister YB und Zürich hatten die meisten mit einem Sieg der Berner gerechnet, doch der FCZ besiegte das müde YB 2:1 – und qualifizierte sich anstelle des FCL für die Europa League.

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