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Aufsteller für FCL-Internationale - sie bringen Erfolgserlebnisse zurück ins Team

Idriz Voca und Otar Kakabadse sind gut gestimmt zurück beim FC Luzern. Am Sonntag (16 Uhr) geht’s im Cup zum FC Wohlen.
Daniel Wyrsch
Kosovo-Nationalspieler Idriz Voca (rechts) im Kampf um den Ball gegen den Engländer Harry Maguire. (Bild: Matt Dunham/AP, Southampton, 10. September 2019)

Kosovo-Nationalspieler Idriz Voca (rechts) im Kampf um den Ball gegen den Engländer Harry Maguire. (Bild: Matt Dunham/AP, Southampton, 10. September 2019)

Mittelfeldmann Idriz Voca (22) ist nach seinen starken Erlebnissen mit der Kosovo-Nationalmannschaft bereits am Mittwoch zurück auf die Luzerner Allmend gekehrt. «Ich machte Regeneration.» Gleichentags war der Stansstader von London nach Pristina und von dort nach Zürich geflogen. Dennoch antwortete er auf die Frage, ob er am Sonntag im Cup-Sechzehntelfinal beim FC Wohlen wieder zur Verfügung stehe: «Ich bin fit, von meiner Seite steht einem Einsatz nichts im Weg.»

Voca ist in Hochstimmung, die gegenwärtige Fussball­euphorie im Kosovo spiegelt sich in ihm wider. «Die Menschen freuen sich extrem und sind stolz auf das Nationalteam», sagte er. Speziell der 2:1-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen Tschechien hat für Begeisterungsstürme im und ums Stadion in Pristina gesorgt. «Es war mega schön, diesen Sieg zu erringen. Besonders weil ich 90 Minuten durchspielen konnte.»

Voca stolz auf den Kosovo mit intakten EM-Chancen

Voca stand am Dienstag in South­ampton erneut in der Startaufstellung, rund eine Stunde liess ihn Nationalcoach Bernard Challandes gegen England spielen. Für die klare 3:5(1:5)-Niederlage gegen Kane, Sterling, Sancho und Co. gibt es Gründe: «Dass wir schon nach wenigen Sekunden das 1:0 geschossen hatten, hat uns ein zu euphorisches Gefühl gegeben. Gleich viermal ausgekontert zu werden, sollte nicht unser Ziel sein», stellte Luzerns Mittelfeldstratege fest.

Dennoch überwiegen die positiven Gefühle. «Wir dürfen stolz sein, haben es in den eigenen Händen, die EM-Qualifikation zu schaffen», sagt der Schweiz-Kosovare. Entweder via Platz 2 in der Gruppe oder über das Playoff-Turnier der Nations League. Dort wäre unter anderem Georgien Gegner, wo FCL-Verteidiger Otar Kakabadse Stammkraft ist. Er ist ebenfalls mit einem Aufsteller zurück beim FCL. Georgien trotzte in der Schweizer Quali-Gruppe Dänemark ein 0:0 ab.

Matos wohl vor seinem Einstand für Luzern

Beim FCL war gestern Donnerstag trainingsfrei, nachdem in der Länderspielpause auf ein Testspiel verzichtet worden war. Für Neuzugang Ryder Matos (leihweise von Udinese), der spielberechtigt in Wohlen seinen Einstand geben könnte, wäre ein Probematch mit seinem neuen Team sicher förderlich gewesen.

Der FC Wohlen ist nach dem freiwilligen Abstieg aus der Challenge League letzte Saison sofort direkt aus der Promotion League abgestiegen. Neu in der 1. Liga, sind die Freiämter gut gestartet. Aus den ersten sechs Spielen resultierten vier Siege und zwei Niederlagen, Wohlen steht mit zwölf Punkten an zweiter Stelle der Gruppe 2 hinter dem FC Biel. Gegen die U21 des FCL errang Wohlen auswärts einen 3:2-Sieg, am Samstag verloren die Aargauer in Schötz 1:2 – unter der Beobachtung von FCL-Coach Thomas Häberli.

Wohlen hat mit Giampà einen echten Goalgetter

Wohlen-Trainer Thomas Jent (48) lässt sein Team nach vorne spielen. Die Stärken liegen denn auch in der Offensive, während die Abwehr eher anfällig ist. Bekannteste Spieler sind Captain Marko Muslin (34), Davide Giam­pà (26) und Ronny Minkwitz (25), alle drei mit Challenge-League-Erfahrung. Giampà ist jetzt Mittelstürmer, in der 1. Liga hat er in dieser Saison schon sechsmal getroffen, also durchschnittlich einmal pro Match.

Die Sicherheit kostet den FC Wohlen für diese Cuppartie 45'000 Franken. Dabei soll der Kantonspolizei Aargau entgegenkommen, dass Aarau am Sonntag gleichzeitig Sion empfängt. Somit dürften Scharmützel zwischen FCA- und FCL-Ultras ausgeschlossen sein. Im Stadion Niedermatten erwarten Wohlens Verantwortliche zwischen 2500 und 3000 Zuschauer – sie sprechen von einem Cupspiel mit Derbycharakter.

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