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AUTOMOBIL: Der 20. Triumph von Rosberg

Nico Rosberg gewinnt den Grand Prix von Belgien. Sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton wird von der letzten Startreihe aus noch Dritter.
Nico Rosberg (Mitte) feiert vor der Box seines Rennstalls den Sieg am GP von Belgien. (Bild: Getty/Charles Coates)

Nico Rosberg (Mitte) feiert vor der Box seines Rennstalls den Sieg am GP von Belgien. (Bild: Getty/Charles Coates)

sda. Der 31-jährige Deutsche Nico Rosberg dominierte das Rennen von der Pole-Position aus und gewann mit über 14 Sekunden Vorsprung auf Daniel Ricciardo, der zum vierten Mal in dieser Saison im Red Bull-Renault aufs Podest fuhr. Sein Landsmann und ehemaliger Formel-1-Pilot Mark Webber, der die Siegerinterviews führte, trank vor Freude sogar Champagner aus Ricciardos Schuh.

In der WM konnte Rosberg, der seinen 20. GP gewann, den Rückstand nur um zehn Punkte verkürzen und liegt nach 13 von 21 WM-Läufen mit 223:232 Punkten zurück. «Ich bin happy, es war ein perfektes Wochenende für mich. Und ich gratuliere Lewis für seine Leistung. Nächstes Mal werde ich es sicher nicht mehr so einfach haben», sagte er.

Hamiltons starke Aufholjagd

Dem dreifachen Weltmeister Hamilton gelang eine perfekte Aufholjagd. Die Mercedes-Verantwortlichen hatten ihm auf dem 7,004 km langen Berg-und-Tal-Kurs in den Ardennen nur den Sprung auf Platz 8 zugetraut. Rekord ist dies allerdings nicht: Der Brite John Watson gewann 1983 den GP in Long Beach vom 22. Startplatz aus.

Auch Fernando Alonso, der ebenfalls aus der letzten Reihe starten musste, gelang im McLaren-Honda ein gutes Rennen. Der Spanier wurde hinter dem Force-India-Duo mit Nico Hülkenberg und Sergio Perez sowie Sebastian Vettel im Ferrari Siebenter. Ebenfalls in die Punkteränge schafften es Valtteri Bottas, Kimi Räikkönen und Felipe Massa.

Turbulent verlief die Startphase: Die Ferraris von Vettel und Räikkönen sowie Max Verstappen im Red Bull-Renault gerieten sich in der ersten Kurve in die Quere. Alle drei mussten an die Box und hatten danach mit dem Kampf um die Podestplätze nichts mehr zu tun.

Bis zur 10. von 44 Runden hatten schon fünf Fahrer Feierabend: Neben Sauber-Fahrer Marcus Ericsson (Motor) auch Jenson Button (McLaren-Honda) und Pascal Wehrlein (Manor-Mercedes) nach einer Kollision, Carlos Sainz (Toro Rosso-Ferrari) wegen eines Reifenschadens und Kevin Magnussen (Renault) wegen eines heftigen Crashs nach der Eau-Rouge-Kurve. Die Aufräumarbeiten führten zu einem Rennunterbruch, und der dänische Renault-Fahrer musste sich darauf im Spital eine Schnittwunde am linken Knöchel nähen lassen.

Kein Exploit von Max Verstappen

Lokalheld Max Verstappen, der erstmals in seiner Karriere aus der Frontreihe starten durfte, klassierte sich im 11. Rang. Der 18-jährige niederländisch-belgische Doppelbürger hatte als jüngster Fahrer aller Zeiten im Mai in Montmelo den GP von Spanien gewinnen können und sorgte in Francorchamps schon das ganze Wochenende für eine «orange Invasion» von niederländischen Zuschauern. Verstappen führte nach dem Startzwischenfall später im Rennen so etwas wie einen «Kleinkrieg» gegen die Roten und sorgte bei Räikkönen und Vettel für Kopfschütteln und giftige Funksprüche. Verstappen: «Die beiden haben mein Rennen schon beim Start versaut. Da gebe ich nachher doch nicht einfach nach. Ich verteidige meine Position, wenn das jemanden nicht gefällt, ist das sein Problem.»

Ganz schön selbstbewusste Aussagen eines 18-jährigen Rennfahrers. Die Rennkommissare haben sich die strittigen Manöver nochmals genau angesehen, haben aber von Sanktionen für das nächste Rennen im italienischen Monza abgesehen.

Francorchamps (BEL). Grand Prix von Belgien (44 Runden à 7,004 km/308,052 km): 1. Rosberg (GER), Mercedes, 1:44:51,058 (176,279 km/h). 2. Ricciardo (AUS), Red Bull-Renault, 14,113 Sekunden zurück. 3. Hamilton (GBR), Mercedes, 27,634. 4. Hülkenberg (GER), Force India-Mercedes, 35,907. 5. Perez (MEX), Force India-Mercedes, 40,660. 6. Vettel (GER), Ferrari, 45,394. 7. Alonso (ESP), McLaren-Honda, 59,445. 8. Bottas (FIN), Williams-Mercedes, 60,151. 9. Räikkönen (FIN), Ferrari, 61,109. 10. Massa (BRA), Williams-Mercedes, 65,873.

11. Verstappen (NED), Red Bull-Renault, 71,138. 12. Gutierrez (MEX), Haas-Ferrari, 73,877. 13. Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari, 76,474. 14. Kwjat (RUS), Toro Rosso-Ferrari, 87,097. 15. Palmer (GBR), Renault, 93,165. 16. eine Runde zurück: Ocon (FRA), Manor-Mercedes. 17. Nasr (BRA), Sauber-Ferrari. – Schnellste Runde: Hamilton (40.) in 1:51,583 (225,970 km/h). – 22 Fahrer gestartet, 17 klassiert.

Ausfälle: Button (GBR), McLaren-Honda (1. Runde/14. Platz): Unfall mit Wehrlein. Wehrlein (GER), Manor-Mercedes (1./15.): Unfall mit Button. Sainz (ESP), Toro Rosso-Ferrari (2./9.): Reifenschaden. Ericsson (SWE), Sauber-Ferrari (3./17.): Motor. Magnussen (DEN), Renault (6./13.): Unfall.

WM-Stand (13/21). Fahrer: 1. Hamilton 232. 2. Rosberg 223. 3. Ricciardo 151. 4. Vettel 128. 5. Räikkönen 124. 6. Verstappen 115. 7. Bottas 62. 8. Perez 58. 9. Hülkenberg 45. 10. Massa 39. 11. Alonso 30. 12. Sainz 30. 13. Grosjean 28. 14. Kwjat 23. 15. Button 17. 16. Magnussen 6. 17. Wehrlein 1. 18. Stoffel Vandoorne (BEL) 1. -

Teams: 1. Mercedes 455. 2. Red Bull-Renault 274. 3. Ferrari 252. 4. Force India-Mercedes 103. 5. Williams-Mercedes 101. 6. McLaren-Honda 48. 7. Toro Rosso-Ferrari 45. Haas-Ferrari 28. 9. Renault 6. 10. Manor-Mercedes 1. 11. Sauber-Ferrari 0.

Nächstes Rennen: Grand Prix von Italien in Monza am 4. September.

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