Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AUTOMOBIL: Marcel Fässler in Poleposition für Le-Mans-Sieg

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gehört zu den unbestrittenen Highlights im Motorsport. Gleich drei Schweizer zählen am Wochenende beim Langstrecken-Klassiker zu den Sieganwärtern, darunter der Schwyzer Marcel Fässler.
Marcel Fässler (39) aus Einsiedeln zählt zu den Favoriten beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Marcel Fässler (39) aus Einsiedeln zählt zu den Favoriten beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Seit vier Jahren ist das bedeutendste Rennen der Langstrecken-WM untrennbar mit einem Fahrer aus dem Kanton Schwyz verbunden: Marcel Fässler. 2011 schrieb der 39-Jährige helvetische Motorsport-Geschichte, als er als erster Schweizer an der Sarthe für Audi triumphierte. 2012 und im vergangenen Jahr standen Fässler und seine Teamkollegen, der Deutsche André Lotterer und der Franzose Benoît Tréluyer, erneut zuoberst auf dem Podest.

Das Trio im Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 7 geht auch an diesem Wochenende mit der Rolle des Favoriten an den Start, der am Samstag um 15 Uhr erfolgt. «Für mich ist ein Sieg in Le Mans sogar wertvoller als der WM-Titel. Doch ganz klar: Am schönsten wäre es, in diesem Jahr gleich beides zu gewinnen», so Fässler. Das über viele Jahre eingespielte Team mit Fässler, Lotterer und Tréluyer reiste als WM-Leader in den Nordwesten Frankreichs, gewann es doch beide bisherigen Saisonrennen in Silverstone (Gb) und Francorchamps (Be). Im Vergleich zum Vorjahr sind bei Audi Verbesserungen bezüglich Hybridsystem und Aerodynamik erzielt worden.

Als stärkster Herausforderer von Audi hat sich im bisherigen Saisonverlauf der Langstrecken-WM nicht Toyota mit dem Waadtländer Sébastien Buemi erwiesen, sondern Porsche, in dessen einen Auto der Seeländer Neel Jani am Steuer sitzt. Zusammen mit Marc Lieb (De) und Romain Dumas (Fr) musste sich der 31-Jährige im Porsche 919 Hybrid nach packenden Duellen mit Fässler und Co. heuer zweimal äusserst knapp geschlagen geben. Nach dem letztjährigen Comeback-Jahr in der Langstrecken-WM hat Porsche, mit 16 Siegen erfolgreichster Hersteller in Le Mans, grosse Fortschritte erzielt und überzeugte zuletzt mit enorm hohem Top-Speed.

Mit Sicherheit von Vorteil ist dies im Qualifying, das am Donnerstag um Mitternacht endet, aber nicht zwingend in einem 24 Stunden dauernden Rennen. «Man muss auf der fast sechs Kilometer langen Hunaudières-Geraden auch den Effizienz-Quotienten miteinbeziehen. Da können 10 km/h weniger durchaus mehr sein, weil der Sprit-Verbrauch eine grosse Rolle spielt», erklärt Jani, der für viele Experten als der schnellste Fahrer von Porsche gilt.

Acht realistische Sieganwärter

Noch nicht wie gewünscht auf Touren gekommen ist in dieser Saison Sébastien Buemi mit Toyota. Mehr als Platz 3 hinter Fässler und Jani zum WM-Auftakt in Silverstone Mitte April resultierte für den 26-Jährigen mit Anthony Davidson (Gb) und Kazuki Nakajima (Jap) bislang nicht. «In Silverstone konnten wir mithalten, in Francorchamps überhaupt nicht. Aber wir wissen warum und haben ein gutes Paket für Le Mans gefunden», ist Buemi überzeugt. Der letztjährige Langstrecken-Weltmeister stand in Le Mans schon zweimal auf dem Podest: 2013 wurde er Zweiter, zuletzt Dritter. Vor Jahresfrist wurden Buemi und seine Teamkollegen als Top-Favoriten gehandelt, heuer befindet sich der Romand mit Toyota aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs vielmehr in der Rolle des aussichtsreichen Aussenseiters.

Da Toyota bei der 83. Austragung des Langstrecken-Klassikers mit zwei Autos am Start ist, dürfte der Kreis der realistischen Sieganwärter letztlich acht Fahrer-Trios umfassen. Porsche setzt in diesem Jahr wie Audi drei Fahrzeuge an der Sarthe ein. In den anderen beiden Autos neben jenem mit Jani werden unter anderen der neunfache Formel-1-GP-Sieger Mark Webber und der ehemalige Sauber- und heutige Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg am Steuer sitzen.

Ein Blick in die jüngste Statistik lässt die Motorsport-Fans hierzulande trotz der namhaften Konkurrenz vom vierten Schweizer Sieg in Le Mans träumen. Denn in den letzten zwölf Rennen im Rahmen der Langstrecken-WM war elfmal ein Schweizer siegreich - je fünfmal Fässler und Buemi sowie einmal Jani.

si/rem

Haben Chancen auf den Sieg: Neel Jani (Porsche), Marcel Fässler (Audi) und Sébastien Buemi (Toyota). (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Haben Chancen auf den Sieg: Neel Jani (Porsche), Marcel Fässler (Audi) und Sébastien Buemi (Toyota). (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.