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BAAR: Leana Hotz gewinnt Silber an der Hallenradsport-Junioren-EM

Am ersten Tag der Hallenradsport-Junioren-EM in Baar gibt es Grund zum Jubeln für die Schweizer Delegation. Leana Hotz kann den Heimvorteil nutzen. Die Baarerin gewinnt bei den 1er-Juniorinnen Silber.
Der Jubel über die Silbermedaille ist bei Leana Hotz gross. (Bild PD)

Der Jubel über die Silbermedaille ist bei Leana Hotz gross. (Bild PD)

Besser kann eine Heim-Europameisterschaft gar nicht beginnen. In der Waldmannhalle Baar war am ersten Tag der Hallenradsport-Junioren-Europameisterschaft so richtig etwas los. Dazu beigetragen haben einerseits Sportlerinnen und Sportler, die Kunstradfahren und Radball auf höchstem Niveau gezeigt haben, andererseits hat ein begeisterungsfähiges und auch ziemlich lautes Publikum für Stimmung gesorgt. Rund 600 Gäste haben gejubelt, als kurz vor 23 Uhr der erste Medaillengewinn für die Schweiz feststand. Die Baarerin Leana Hotz hat an der Heim-EM dem Druck Stand gehalten und eine hervorragende Kür gezeigt. Zu Gold hat es zwar knapp nicht gereicht. Aber Leana Hotz definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Hotz hatte für ihre Kür 178,4 Punkte und damit am meisten aller Konkurrentinnen eingereicht. Ausgefahren ist sie 164,28 Punkte. Die Deutsche Lena Günther war noch etwas besser. Sie erhielt von der Jury 166,53 Punkte und damit Gold. Dritte wurde die Österreicherin Julia Walser mit 164,17 Punkten. Die zweite Schweizerin am Start, Nina Stangier aus Uster, wurde mit 135,05 Punkten hervorragende Sechste.

Verhalten in die Heim-EM gestartet sind auch die beiden Schweizer Radballer Roger Artho und Joel Bischofberger. Sie weisen mit zwei Siegen aus vier Spielen keine optimale Bilanz auf. Der Halbfinaleinzug ist aber trotzdem nach wie vor möglich. In der ersten Partie liessen sie den Ungaren keine Chance. Die beiden Radballer aus Mosnang siegten mit 5:0. Die Ernüchterung liess aber nicht lange auf sich warten. In der zweiten Partie waren sie gegen entfesselte Österreicher chancenlos. 2:8 gingen die Schweizer unter. Der dritten Partie gegen Frankreich kam deshalb bereits entscheidende Bedeutung zu im Rennen um einen Platz im Halbfinal. Die Schweizer hielten dem Druck Stand und siegten sicher mit 6:0. Doch wie zuvor folgte nach einem Sieg eine Enttäuschung. Gegen Tschechien verloren die Schweizer ihr viertes Spiel mit 1:3. Damit liegen die Schweizer nach dem ersten Tag auf Zwischenrang vier. Morgen Samstag folgen noch die Partien gegen Belgien und Deutschland. Die Tschechen haben sich den dritten Zwischenrang erobert. In Führung liegt etwas überraschend das Duo aus Österreich, das den Favoriten aus Deutschland eine schmerzhafte Niederlage beifügte.

Eine erste Entscheidung ist in der Kategorie 2er-open gefallen. Die favorisierten Deutschen haben sich klar durchgesetzt. Michael und Matthias Quecke siegten deutlich vor Yanosh Kovach und Tibor-Istvan Sorko aus der Ukraine sowie dem ungarischen Duo Nora Kravecz und Mihaly Pethö. Schweizer waren in dieser Kategorie keine am Start.

Hinweis: Weitere Infos auf www.junioren-em-2016.ch

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