Babbel überstand beim FCL noch schlimmere Serien als jetzt Häberli

Vier Meisterschaftsniederlagen hintereinander haben vor fünf Jahren beim FC Luzern zur Entlassung von Trainer Carlos Bernegger geführt. Der prominentere Markus Babbel wurde dagegen nach zwei negativeren Serien nicht freigestellt.

Daniel Wyrsch
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Der damalige FCL-Trainer Markus Babbel im Medienraum der Swisspor-Arena.  (Bild: Pius Amrein, Luzern, 11. Mai 2017)

Der damalige FCL-Trainer Markus Babbel im Medienraum der Swisspor-Arena. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 11. Mai 2017)

Der FC Luzern hat mit der 0:3-Niederlage beim FC Zürich im negativen Sinn etwas geschafft, das in den vergangenen Jahren auch schon vorgekommen ist. Im Herbst 2014 hat die Innerschweizer Super-League-Mannschaft unter Trainer Carlos Bernegger wie jetzt unter Thomas Häberli vier Spiele hintereinander verloren. Bernegger wurde Anfang Oktober entlassen.

Noch schlimmer erwischte es den FCL im Frühjahr 2016: Nach der Freistellung von Sportchef Rolf Fringer verlor das Team unter Markus Babbel zum Rückrundenstart fünf Partien in Serie und dazu als sechsten Match den Cup-Halbfinal gegen Lugano. Der Deutsche konnte sich aber im Job halten, der FCL wurde Ende Saison noch Dritter. Etwas mehr als ein Jahr später reihte Babbel mit Luzern bis Mitte Mai 2017 fünf Niederlagen aneinander – und schloss die Saison auf Platz 5 ab.

Junge Luzerner Mannschaft steht nun auf Platz 8

In der Gegenwart ist die Situation etwas anders, weil das junge Luzerner ­Team mit 15 Punkten aus 15 Spielen inzwischen auf Rang 8 durchgereicht worden ist. Nur noch Xamax mit 12 Zählern auf dem Barrage-Platz und Schlusslicht Thun, das lediglich 9 Punkte auf dem Konto hat, stehen hinter dem FCL.