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BADMINTON: Lene Schelbert hortet weiterhin Meistertitel

An der Schweizer Seniorenmeisterschaft trumpft Lene Schelbert einmal mehr ganz gross auf. Die 57-Jährige kehrt mit zwei Goldmedaillen ins Urnerland zurück.
Urs Hanhart
Die heute 57-jährige Lene Schelbert aus Flüelen holte an nationalen Meisterschaften bisher 33 Medaillen. (Bild: Urs Hanhart (Stansstad, 4. Mai 2017))

Die heute 57-jährige Lene Schelbert aus Flüelen holte an nationalen Meisterschaften bisher 33 Medaillen. (Bild: Urs Hanhart (Stansstad, 4. Mai 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Die Wahl-Flüelerin Lene Schelbert gehört zu den Ausnahmeerscheinungen unter den Senioren-Sportlerinnen. Ihr Palmarès im Badminton ist höchst eindrücklich. Vor Jahresfrist avancierte die dänisch-schweizerische Doppelbürgerin an der Schweizer Seniorenmeisterschaft zur erfolgreichsten Teilnehmerin überhaupt. Sie gewann damals sowohl im Frauen- als auch im Mixed-Doppel Gold und erkämpfte sich überdies im Einzel noch eine Bronzemedaille.

Heuer war die 1,86 Meter grosse Sportlerin nahe dran, diesen Coup zu wiederholen. An den nationalen Senioren-Titelkämpfen, die kürzlich in Bern ausgetragen wurden, holte die für den Badminton-Club Stansstad spielende Urnerin erneut zweimal Gold: im Frauen-Doppel mit ihrer Partnerin Silvia Tripet-Lüthi sowie im Mixed-Doppel mit ihrem Partner Pascal Estermann. «Ich bin glücklich, dass es uns gelungen ist, die beiden Titel zu verteidigen. Für mich war es ein sehr intensives Turnier-Wochenende. An den zwei Wettkampftagen habe ich zehn Spiele und insgesamt 22 Sätze bestritten», so Schelbert. Besonders hart kämpfen musste sie zusammen mit ihrem Partner im Mixed-Doppel: «Es gab viele enge und spannende Partien. Zudem war das Tempo in allen Spielen sehr hoch.»

Forfait im Einzel wegen einer Entzündung

Dass die Edelmetall-Ausbeute für Schelbert diesmal geringer ausfiel als im Vorjahr, lag daran, dass sie auf die Teilnahme am Frauen-Einzel verzichten musste. Auch dort hätte sie wieder zu den heissen Medaillenanwärterinnen gezählt. Ihre Begründung für das Forfait: «Ich konnte wegen einer Entzündung im linken Fuss nicht antreten. Aber es war auch so ein schönes und erfolgreiches Wochenende.» In Bern errang Schelbert, die in einer Urner Pharmafirma als Prüferin arbeitet, bei den Senioren bereits ihre SM-Titel Nummer 14 und 15. Insgesamt hat sie sich in ihrer Badminton-Karriere nun schon 33 SM-Medaillen erkämpft. Und es könnten in Zukunft gut noch einige hinzukommen.

Die gebürtige Dänin, die im Alter von 24 Jahren der Liebe wegen ins Urnerland zog, möchte nämlich wettkampfmässig weiterspielen, solange ihr das Badmintonspielen Spass bereitet und ihr Körper dieser Belastung auch standhalten kann.

Inhaberin eines Uraltrekords

Schelbert begann erst, als sie Mitte dreissig war, mit Badminton – zunächst aber nur hobbymässig. Aber dann packte sie das Wettkampffieber. Vorher war sie eine erfolgreiche Leichtathletin und eines der Aushängeschilder des LC Altdorf, insbesondere in den Wurfdisziplinen. 1986, also vor mittlerweile 32 Jahren, stellte sie den noch immer gültigen Urner Rekord im Diskuswerfen auf. Damals schleuderte Schelbert die ein Kilogramm schwere Scheibe 34,28 Meter weit. Das ist bei den Frauen die mit Abstand älteste Bestmarke in den Urner Rekordlisten. Es könnte durchaus sein, dass die inzwischen ­erfolgreiche Badmintonspielerin noch lange im Besitz dieses Rekords bleibt. Momenten ist keine Athletin in Sicht, die über das Potenzial verfügt, den Diskus in ähnliche Regionen zu katapultieren.

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