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Bald 12 Teams in der Super League? Fussballverband strebt Modusänderung ab

Das Komitee der Swiss Football League strebt eine Modusänderung an. Die Super League soll ab der Saison 2021/22 von zehn auf zwölf Teams aufgestockt werden. Die Generalversammlung der Liga wird am 22. November darüber entscheiden.
Die Luzerner feiern mit ihren Fans. (Bild: Georgios Kefalas / Keystone, St. Gallen, 20. Juli 2019)

Die Luzerner feiern mit ihren Fans. (Bild: Georgios Kefalas / Keystone, St. Gallen, 20. Juli 2019)

(sda) Der vom SFL-Komitee vorgeschlagene zweistufige Modus, der in Österreich auf die Saison 2018/19 eingeführt wurde, beinhaltet in einer ersten Phase eine Qualifikationsrunde (je 22 Spiele). Danach würden die Teams auf den Rängen 1 bis 6 eine Finalrunde, diejenigen auf den Plätzen 7 bis 12 eine Abstiegsrunde bestreiten (je 10 Spiele), wobei die Punkte halbiert würden.

Der Letztplatzierte der Abstiegsrunde stiege in die Challenge League ab, der Vorletzte würde eine Barrage gegen den Zweiten der Challenge League absolvieren. Dem besten Team der Abstiegsrunde böte sich die Möglichkeit, in einem Playoff gegen den Tabellendritten oder -vierten um den letzten Platz in der Europa-League-Qualifikation zu spielen. Die Challenge League bliebe mit zehn Teams unverändert.

In der Übergangssaison 2020/21 würden zwei Klubs aus der Challenge League direkt aufsteigen, der letzte Platz in der Super League spielten der 10. der Super League und der 3. der Challenge League in einer Barrage aus. Aus der Promotion League gäbe es zwei zusätzliche Aufsteiger.

Veränderte Vorzeichen

Bereits vor zwei Jahren hatte sich die SFL mit einer Modusänderung befasst. Im November 2017 hatte die Mehrheit der Klubvertreter nach einer mehrmonatigen Evaluation aber noch die Haltung vertreten, dass die Zehnerliga mit dem aktuellen, seit der Saison 2003/04 bestehenden Modus die beste Lösung darstellt. Als Kompromiss wurde die Barrage wieder eingeführt.

Im Frühjahr 2019 forderte eine Mehrheit der Klubs die SFL auf, die Diskussionen über eine Modusänderung auch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen erneut aufzunehmen. Da die aktuellen TV-Verträge nach der Saison 2020/21 auslaufen, kann die SFL über eine Modusänderung auf die nachfolgende Saison frei entscheiden.

An der Generalversammlung der Liga am 22. November wird über den Modus-Vorschlag abgestimmt. Für eine Änderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Eine Aufstockung muss zusätzlich auch von den anderen Abteilungen innerhalb des Schweizerischen Fussballverbandes befürwortet und abgesegnet werden.

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