FC Basel
Der FC Basel verabschiedet sich mit einem 4:1 gegen Xamax in die Sommerpause

In der letzten Runde der Super League traf der FC Basel auf das bereits als Barrage-Kandidat feststehende Neuchâtel Xamax. Die Basler beendeten die Saison mit einem letzten Sieg im Joggeli.

Silvan Graf
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Verdient darf der FC Basel drei Punkte einfahren und sich mit einem 4:1-Sieg in die Sommerpause verabschieden.
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In der 90. Minute erzielt Julian von Moos auf den letzten Drücker noch das 4:1.
Taulant Xhaka (l.) gerät gegen Janick Kamber in Bedrängnis - in der 89. Minute fällt dann auch das Ehrentor von Xamax.
Und dann wird auch noch Marek Suchy eingewechselt: Zum letzten Mal erhält er die Kapitänsbinde von Fabian Frei (r.).
In der 78. Minute darf auch Blas Riveros einnetzen. Es steht kurz vor Schluss 3:0 für den FCB.
Riveros und sein Treffer gegen Jeremy Huyghebaert und Torhüter Matthias Minder (r.) zum 3:0.
Fabian Frei (l.) wird von Max Veloso bewacht.
In der 57. Minute darf sich Samuele Campo gleich nochmals als Torschütze eintragen. Bei Torhüter Matthias Minder (r.) herrscht dagegen Enttäuschung.
Edon Zhegrova (r.) beglückwünscht den Torschützen.
Nur wenig später ist auch der restliche Haufen zur Stelle, um den verdienten Treffer zu feiern.
Xamax ist hingegen am Boden: Blas Riveros umkurvt Thibault Corbaz (r.) problemlos.
Ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Verabschiedung von Suchy schmerzt. Doch der FCB überzeugt in der ersten Halbzeit mit 92% Passgenauigkeit, 13 Schüssen und 68% Ballbesitz.
Taulant Xhaka (l.) im akrobatischen Duell mit Janick Kamber.
Nach dem 1:0 in der 26. Minute durch Samuele Campo jubeln Eray Cömert, Ricky van Wolfswinkel, der Torschütze, Marek Suchy und Noah Okafor (v.l.r.).
FC Basel - Neuchatel Xamax (25.05.2019)
Auch der auf der Bank sitzende Suchy muss natürlich mitfeiern.
Eray Cömert schnappt sich den Ball vor Xamax-Zugpferd Raphaël Nuzzolo (r.).
Ricky van Wolfswinkel (M.) wehrt sich gegen Pietro Di Nardo (r.) und hat gleich von Beginn an mehrere Torchancen.
Sein Abgang dürfte nicht nur die Fans schmerzen.
Der Spieler darf auf eine bewegte Zeit beim FCB zurückblicken.
Vor dem Spiel gegen Xamax wird der weiterziehende Captain Marek Suchy gebührend verabschiedet.

Verdient darf der FC Basel drei Punkte einfahren und sich mit einem 4:1-Sieg in die Sommerpause verabschieden.

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Das Spiel:

Die Basler drücken von Anfang an zünftig aufs Gaspedal und kommen über die junge Flügelzange aus Okafor und Zhegrova immer wieder gefährlich vors Tor. Fürs erste Tor der Basler ist dann aber Campo besorgt, der einen Freistoss wunderbar ins Lattenkreuz zirkelt.

Nach der Pause geht es im gleichen Stil weiter und es dauert nicht lange bis wiederum Campo eine Hereingabe von van Wolfswinkel verwerten kann. Das 3:0 fällt nach einem Konter, den Blas Riveros selber einleitet und dann auch gleich verwertet.

Dem Neuenburger 3:1 durch Kemal Ademi geht ein grober Schnitzer Eray Cömerts zuvor, der den Ball fahrlässig im Aufbauspiel verdribbelt. FCB-Goalie Signori Antonio hält dabei zuerst sehr gut, ist beim Nachschuss jedoch machtlos. Direkt nach Wiederanpfiff wird der junge Julian von Moos, bei seinem Debüt in der Super League, steil geschickt und verwertet souverän zum Endstand von 4:1. Mit seinem ersten Schuss in der Super League überhaupt.

Der Abschied:

Nach über fünf Jahren im Dress von Rotblau, davon auch einen beträchtlichen Teil als Captain, wurde heute Marek Suchy verabschiedet. Er erhält neben einem Bild von FCB-Präsident Bernhard Burgener und einem Küsschen von FCB-Sportchef Marco Streller auch einen tschechischen Schnaps aus den Händen des ehemaligen FCB-Goalies und Suchys bestem Freund, Tomas Vaclik. Gegen Ende der Partie wird er sowie auch der scheidende dritte Goalie des FCB, Signori Antonio, unter tosendem Applaus eingewechselt.

Das Gab zu reden:

Wie schon in den letzten beiden Spielen gewährte Marcel Koller einem jungen Nachwuchsspieler etwas Einsatzzeit. Dieses Mal war Julian von Moos an der Reihe. Der Jungspund nützte seine Einsatzzeit sehr geschickt und schoss das 4:1 in den Schlussminuten.

Auch der dritte Torhüter der Basler, Signori Antonio, kam gegen Ende der Partie noch zu seinem FCB-Pflichtspieldebüt. Seine beinahe perfekten Statistiken wurden jedoch in den letzten Minuten doch noch durch den Ehrentreffer der Neuenburger getrübt. Im Anschluss an die Partie kickten die Basler 40 Bälle als Dankeschön für die Zuschauer ins Publikum. Das Netz vor der Muttenzerkurve erwies sich dabei für manchen FCB-Profi, als nur sehr schwer zu überwinden. Dafür gab es zahlreiche Lacher seitens der Fans.

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