FC Basel

Die Problemzone macht erneut zu schaffen – Eray Cömert verpasst den Rückrundenauftakt

FCB-Verteidiger Eray Cömert muss beim Spiel zum Rückrundenauftakt gegen GC pausieren. Grund dafür ist eine Verletzung an der Gelenkkapsel der rechten Schulter.

Céline Feller
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Eray Cömert hat sich verletzt.

Eray Cömert hat sich verletzt.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Ganz alleine dreht Eray Cömert am Mittwochmorgen seine Runden. Eine halbe Stunde lang rennt er vor sich hin, bevor er dorthin darf, wo seine Kollegen zuvor Krafttraining absolviert haben: in die Wärme. Der Innenverteidiger aber muss separiert trainieren. Im letzten Testspiel der Basler am vergangenen Samstag gegen Union Berlin liess er sich in der 38. Minute verletzungsbedingt auswechseln. Beim Verlassen des Platzes an der Alten Försterei hielt er sich die Schulter. Die Schulter. Schon wieder. Es ist seine ganz persönliche Problemzone. In seiner noch jungen Karriere hat sich Eray Cömert bereits an beiden Schultern verletzt, fiel zwei Mal lange aus. Wie schwerwiegend die Verletzung dieses Mal ist, war bislang nicht klar.

Kurz nachdem Eray Cömert sich gestern aber in die Wärme verabschiedet hat, kommt die Diagnose: Er hat sich eine Verletzung an der Gelenkkapsel der rechten Schulter zugezogen. Dies haben zwei Scans gezeigt. Die Verletzung ist weniger gravierend, als befürchtet worden war. Eine Operation ist nicht nötig, der 20-Jährige wird konservativ behandelt. Dennoch verpasst er den Auftakt in die Rückrunde, die für den FCB mit dem Gastspiel bei GC am kommenden Sonntag beginnt. Die andauernden Schulterprobleme waren es auch, die Cömert bereits den Auftakt in die Hinrunde hatten verpassen lassen. Danach aber verkörperte er etwas, was die FCB-Problemzone Innenverteidigung in dieser Hinrunde sonst nicht hatte: Konstanz.

Suchy und Zambrano zurück

23 von 27 Spielen bestritt Cömert. Von den vier verpassten Partien fehlte er zweimal verletzungsbedingt, einmal aufgrund einer Sperre und einmal, weil ihm in der zweiten Cuprunde eine Pause gegönnt wurde.Damit hat er mit Abstand die meisten Einsätze aller gelernten Innenverteidiger absolviert. Eder Balanta kommt ihm mit 18 Einsätzen am nächsten. Nur wird dieser in der Rückrunde aller Voraussicht nach ins zentrale Mittelfeld verschoben.

Die Basler Problemzone der Hinrunde macht Trainer Marcel Koller also auch in der zweiten Saisonhälfte Sorgen. Immerhin hat er mit Marek Suchy und Carlos Zambrano zwei Spieler zur Verfügung, die in der Hinrunde beide – aufgrund von Verletzungen – beinahe komplett fehlten.