Fussball
Dreifachschlag in vier Minuten: Die FCB-Frauen siegen souverän in St.Gallen

Die Frauen des FC Basel gewinnen das Hinspiel der Playoff-Viertelfinals gegen St.Gallen-Staad mit 3:0.

Isabel Langer
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Die FCB-Frauen dominieren das Spiel gegen schwache Gegnerinnen.

Die FCB-Frauen dominieren das Spiel gegen schwache Gegnerinnen.

Klaus Brodhage

11 Siege, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen: So die Bilanz der beiden Teams FC Basel und St.Gallen-Staad nach der Quali-Phase. Einzig das Torverhältnis unterscheidet den Tabellenvierten aus Basel (40:20) vom Tabellenfünften (37:19).

Allerdings zeigt sich im Viertelfinal-Hinspiel der erstmals ausgetragenen Playoffs im Schweizer Frauenfussball dann doch ein klarer Unterschied. Basel ist in allen Belangen besser: Defensive, Offensive und in den Zweikämpfen. Auch weil von St.Gallen-Staad oft wenig bis gar nichts zu sehen ist.

«Wir waren dominanter und konnten uns dafür auch belohnen»

Doch auch die Baslerinnen machen aus ihrer Überlegenheit zunächst zu wenig. Sie generieren zwar einige gute Torchancen, wie zum Beispiel für Eleni Markou in der 36. Minute, die aus 16 Metern abzieht und den Ball knapp über das Tor segeln sieht, doch oft fehlt ihnen der entscheidende Zug zum Tor. Es braucht eine Stunde, ehe der Knoten platzt. Innerhalb von vier Minuten gelingt ihnen ein Dreifachschlag.

Erst ist es Marion Rey, die einen Freistoss von Jana Kaiser an die Querlatte mit dem Kopf im Tor unterbringt. Dann muss die gerade eingewechselte Camille Surdez nach schönem Zusammenspiel von Kaiser und Markou nur noch den Fuss reinhalten. Den Schlusspunkt setzt Julia Matuschewski per Penalty.

«Wir waren dominanter und konnten uns dafür auch belohnen», sagte Surdez nach dem Spiel, «der Druck für das Rückspiel ist aber nur zum Teil weg, denn St.Gallen macht uns immer Probleme. Wir spielen zwar zu Hause, aber müssen trotzdem konzentriert arbeiten.»

Das Rückspiel findet kommenden Samstag um 18 Uhr in Basel auf dem Nachwuchs-Campus statt.