FC Basel

Marco Streller kehrt bereits am Sonntag gegen den FC Zürich zurück

Am Sonntag um 16 Uhr ist es soweit: Der Tabellenzweite FC Zürich empfängt im Letzigrund Leader FC Basel. Neben den guten Neuigkeiten, dass Marco Streller frühzeitig ins Team zurückkehrt, lieferte Paulo Sousa eine unerwartete Entschuldigung ab.

Céline Feller
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Er hat Grund zum jubeln: bereits am Sonntag gibt Marco Streller sein Comeback. Zwei Wochen früher, als seine Rückkehr erwartet worden war.

Er hat Grund zum jubeln: bereits am Sonntag gibt Marco Streller sein Comeback. Zwei Wochen früher, als seine Rückkehr erwartet worden war.

Keystone

Das sind gute Neuigkeiten für den FC Basel: Marco Streller kehrt nicht erst im entscheidenden Champions-League-Spiel in Liverpool, sondern bereits an diesem Sonntag im Spitzenkampf gegen den FC Zürich zurück.

«Er hat grosse Fortschritte gemacht», so Paulo Sousa an der heutigen Vorschau-Pressekonferenz. Deshalb dürfe am Sonntag mit dem Comeback des Captains gerechnet werden, der zuletzt an einer Diskushernie laborierte.

«Die Wichtigkeit von Marco auf und neben dem Platz ist unbestritten. Er ist eine Referenz in der Kabine», so Sousa weiter. Doch was hat die Rückkehr des Leithammels für Konsequenzen für den zuletzt oft und stark spielenden Breel Embolo? Sousa hielt sich wie immer bedeckt, betonte jedoch, dass die beiden sehr wohl auch als doppelte Spitze spielen könnten.

Neben Streller kehren für das Spiel um Platz 1 in der Liga auch der zuletzt angeschlagene Taulant Xhaka und Serey Die in die Mannschaft zurück (Letzterer fehlte gegen Madrid wegen einer Sperre). Noch nicht fit genug ist hingegen Giovanni Sio, der mit einer Entzündung zu kämpfen hat.

Die unerwartete Entschuldigung

Am vergangen Sonntag im Spiel gegen den FC Aarau wurde Paulo Sousa von Schiedsrichter Nikolaj Hänni auf die Tribüne verwiesen, weil er sich mit dem vierten Offiziellen angelegt hatte. Heute folgte die offizielle Entschuldigung seitens Sousa: «Ich möchte mich für mein Verhalten entschuldigen, auch wenn ich weiss, dass nichts mein Verhalten entschuldigt.» Sousa hoffe, dass er sich in Zukunft besser beherrschen könne.

Motivation ungebrochen

Nach dem guten Spiel der Basler in der Königsklasse folgt also nun wieder der Liga-Alltag. Für einmal sei die Umstellung jedoch nicht so ein grosses Problem: «Angesichts der Bedeutung der Partie ist die Motivation sehr hoch. Es ist ganz klar, wie wichtig das Spiel ist.»

Im Letzigrund treffen mit dem FC Basel und dem FC Zürich der Erst- und Zweitplatzierte der Super League aufeinander. Nur zwei Punkte trennen die beiden stärksten Teams der Hinrunde. Dem FCB reicht also ein Unentschieden, um auch im letzten Spiel der Hinrunde gegen den FC Luzern noch immer von der Spitze zu grüssen.

Doch Sousa, der gestern den Sieg der Zürcher in der Europa League gegen Apoel Limassol verfolgte, erwartet kein einfaches Spiel: «Sie sind immer motiviert, haben gute Spieler und sind in der Offensive sehr stark. Sie werden uns sicher Probleme bereiten.»

Auch der Fakt, dass Trainer Urs Meier mit einem Grossteil seines Teams bereits seit 89 Spielen zusammenarbeite - und er erst seit 24 -, sei ein Vorteil für seinen Kontrahenten.

Doch der Blick in die Vergangenheit zeigt: Das Hinspiel im Joggeli war für Paulo Sousa erst das vierte Spiel als Trainer des FC Basel in der Super League. Und das Resultat damals? Ein deutliches 4:1 eines absolut überlegenen FCB.

Auch deshalb ist er sich wohl sicher: Das wird ein fantastisches Spiel am Sonntag.»