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Nach dem Einzug in die K.o.-Phase: Unerwartete Freuden beim FC Basel

Der FCB profitiert vom Erfolg nach dem Getafe-Spiel gleich mehrfach.
Céline Feller
Die beiden Torschützen jubeln gemeinsam: Fabian Frei und Arthur Cabral. Bild: Freshfocus

Die beiden Torschützen jubeln gemeinsam: Fabian Frei und Arthur Cabral. Bild: Freshfocus

Als Ruedi Zbinden vor dem Anpfiff am Donnerstagabend auf die mögliche, frühzeitige Qualifikation für die Sechzehntelfinals angesprochen wird, gibt der FCB-Sportdirektor zu: «Damit haben wir nicht gerechnet.» Gar an ein Weiterkommen in dieser auf den ersten Blick unattraktiven aber gleichermassen kompetitiven Gruppe habe man nicht unbedingt geglaubt.

Umso schöner ist für die Basler dann, was nach dem Abpfiff Tatsache ist: Der FCB ist schon fix für die K.o.-Phase der Europa League qualifiziert. Nach nur vier Spielen. Damit hatten nicht nur Zbinden und der Klub, sondern wohl gar niemand gerechnet.

Zehn Punkte stehen nach diesen vier Spielen bereits auf dem Basler Konto. Ein beachtlicher Wert, den man sich durchaus auch erst am Ende der Gruppenphase hätte vorstellen können. Jetzt aber, mit dem guten Lauf, den die Basler auf europäischem Parkett haben, ist gar noch etwas anderes möglich: Der FCB könnte seinen eigenen Rekord mit den meisten je gesammelten Punkten einer Schweizer Mannschaft in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs knacken.

Aktuell steht dieser Wert bei zwölf Punkten, welche die Basler in der Champions-League-Kampagne 2017/2018 - der erfolgreichsten in der FCB-Vereinshistorie - sammelten. Wohlgemerkt aber noch mit einem breiten und besser Kader als es der aktuelle ist.

Den eigenen Rekord im Auge

Dieser mögliche Rekord, er ist Marcel Koller am Freitagmittag noch unbekannt. Nach kurzem Rechnen sagt er aber: «Wir können noch auf 16 Punkte kommen. Dann strengen wir uns also an!» Ohnehin ist für den FCB-Cheftrainer der Wettbewerb mit dem Weiterkommen nicht abgeschlossen. «Wir wollen nach wie vor Gruppenerster werden und die restlichen zwei Spiele gewinnen.»

Zwar gedenkt Koller, in diesen Spielen mal jungen Spieler eine Chance zu geben und Stammkräfte zu schonen. «Das heisst aber auch nicht, dass wir nun alles auf den Kopf stellen.» Wenn es möglich sei und passe, dann kämen die Jungen zum Einsatz, «aber es ist noch nichts in Stein gemeisselt.» Dazu seien die beiden verbleibenden Spiele auch noch etwas zu weit weg.

Zuerst steht für den FCB das nächste und letzte Meisterschaftsspiel vor der neuerlichen Länderspielpause an: in Lugano. Koller erklärte am Freitag, dass er vielleicht dem einen oder anderen Spieler eine Pause geben wolle: «Damit wir wieder frische Kräfte auf dem Platz haben und um in diesen intensiven Zeiten keine unnötigen Verletzungen zu riskieren.» Danach sollen die Spieler ein paar Tage frei haben und sich erholen können.

Gleiches wird auch Koller tun. Dann hat er vielleicht auch mal Zeit, sich die Buchhaltung anzuschauen und einen weiteren Ansporn für Platz 1 in der Europa-League-Gruppe zu finden: Für einen Gruppensieg bekäme der FCB eine Million Euro, für Platz zwei nur noch die Hälfte. Aber alleine mit den zehn Punkten haben sich die Basler bereits 1,9 Millionen gesichert, dazu kommt eine halbe Million fürs Überwintern. Und weitere 1,1 Millionen kämen dazu, würde man noch zwei Mal siegen. Ein Geldsegen, mit dem der FCB in dieser Form nicht gerechnet hat.

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