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Basketball: Das Selbstvertrauen des Luzerner NLB-Frauenteam ist zurück

Das Luzerner NLB-Frauenteam gewinnt gegen Carouge mit 62:57. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der Sieg feststand. Die Mannschaft hat sich gefunden, Trainer Roger Getzmann setzt langfristige Ziele.
Theres Bühlmann
Die Luzernerin Whitley van Gelderen (Mitte) dribbelt sich durch die Abwehrreihen von Carouge. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 11. März 2018))

Die Luzernerin Whitley van Gelderen (Mitte) dribbelt sich durch die Abwehrreihen von Carouge. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 11. März 2018))

Theres Bühlmann

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Es war, gelinde gesagt, ein miserabler Start der Luzernerinnen. Nichts passte zusammen, Chancen wurden aus aussichtsreicher Position vergeben. 8:21 lag die NLB-Mannschaft von Trainer Roger Getzmann in der Begegnung gegen Lions Carouge nach dem ersten Viertel in Rückstand. «Zu Beginn der Saison hätten wir dieses Spiel verloren», sagte der Übungsleiter nach der Partie. «Die Mannschaft hat aber stark an Selbstvertrauen gewonnen.»

Im zweiten Viertel gingen die Luzernerinnen etwas konzentrierter ans Werk und mit einem 26:32-Rückstand in die Pause. Mitte der zweiten Halbzeit konnte mit 38:36 erstmals die Führung registriert werden: Endlich. In den letzten 10 Minuten fanden die Gastgeberinnen aber immer besser den Tritt, sie nahmen das Heft in die Hand und lagen permanent in Front. Zwei Minuten vor Schluss hiess es 54:47. Reicht das? Dann kam Hektik auf, und die Schiedsrichterentscheide sorgten bei den Zuschauern für Diskussionen.

Luzerner Equipe zu Beginn der Saison umgekrempelt

Luzern musste in der Schlussphase auch noch auf Valery Vangen und Veronika Sakica verzichten, die mit fünf Fouls behaftet waren. Die «Löwinnen aus Carouge» kamen wieder bis auf zwei Punkte gefährlich nahe. Trainer Getzmann puschte sein Team noch einmal nach vorne – mit Erfolg. Beim Schlusspfiff konnten sich die Luzernerinnen über einen 62:57-Sieg freuen. «Wir waren zu Beginn der Partie einfach nicht richtig bei der Sache», erklärte Veronika Sakica den verpatzten Auftakt.

Die Luzerner Equipe wurde zu Beginn der Saison ziemlich umgekrempelt. «Wir haben uns alle recht gut an die neue Teamsituation gewöhnt», liess sie sich vernehmen. Dies sei auch ein Verdienst von Trainer Roger Getzmann, «der uns immer wieder pusht». Nun gelte es, den zweiten Rang zu verteidigen, blickte sie in die nahe Zukunft.

«Die Mannschaft ist gewillt, an sich zu arbeiten»

Fortschritte erzielen und ausloten, was für die Zukunft möglich ist, dies war eines der Ziele von Getzmann zu Saisonbeginn. «Und es ist einiges gegangen», wie er sich ausdrückte. «Das Team hat zueinandergefunden und ist gewillt, an sich zu arbeiten, und das Niveau zu steigern.» Sein Ziel sei es, in zwei bis drei Jahren mit den Luzernerinnen eine Mannschaft zu formen, die in der NLB an der Spitze mithalten kann.

Und ein eventueller Aufstieg? «Dies müsste dann der Vorstand entscheiden, ob finanzielle Mittel vorhanden wären.» Luzern hat in der Zwischenrunde noch drei Spiele vor sich, bei der es gilt, sich in der Gruppe in den Top 4 zu behaupten, um sich so Chancen auf die Final Four auszurechnen. Für Luzern ein durchaus machbares Unterfangen.

Frauen, NLB

Gruppe 1:STV Luzern – Carouge 62:57. Grasshoppers – Lausanne-Ville-Pully 49:43. Nyon – Blonay 74:39. – Rangliste: 1. Nyon 9/18. 2. STV Luzern 9/14. 3. Blonay 9/10. 4. Grasshoppers Zürich U23 10/10. 5. Lions Carouge 10/8. 6. Lausanne-Ville/Prilly 8/2. 7. Arlesheim 9/2.

STV Luzern – Carouge 62:57 (26:32)

Wartegg. – 30 Zuschauer. – STV Luzern: Vangen (13), Miroci (12), Veronika Sakica (12), Valentina Sakica (4), Hürbin, Pajkanovic (12), Birrer, Kristina Milenkovic, Prsic, Van Gelderen (9). – Bemerkung: Luzern ohne Pavlovic, Bonnaire, Susakovic (alle abwesend), Dijana Milenkovic (verletzt).

Modus: Nach 12 Spielen bestreiten die vier Erstplatzierten der Gruppe 1 und 2 eine Kreuzrunde (Hin-und Rückrunde): Der Erste der Gruppe 1 trifft auf den Vierten der Gruppe 2, der Zweitplatzierte der Gruppe 1 auf den Dritten der Gruppe 2 usw. Die vier Sieger bestreiten die Final Four mit Halbfinals und Final. Der Finalsieger ist NLB-Meister.

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