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BASKETBALL: «Diese Niederlage tut weh»

Swiss Central Basketball kann am Sonntag die starke Leistung gegen Union Neuchâtel nicht bestätigen. Gegen die Starwings bewies das Team Danijel Eric in der zweiten Hälfte zwar Moral – am Ende war die Wurfausbeute der Zentralschweizer aber einfach zu schlecht.
Ein Spieler legt einen Korb. (Symbolbild) (Bild: Neue LZ)

Ein Spieler legt einen Korb. (Symbolbild) (Bild: Neue LZ)

Es spricht einiges für einen Basketballverein, wenn dieser bei einem Auswärtsspiel von gut mehreren Dutzend Fans begleitet wird. Und es spricht sehr vieles für die mitgereisten Fans, wenn diese ihre Mannschaft über die gesamte Spieldauer unterstützen – und das so lautstark und enthusiastisch, dass die rund 500 Heimfans über weite Strecken des Spiels kaum zu hören waren. «Eine solche Unterstützung ist toll und nicht selbstverständlich», weiss auch SCB-Coach Danijel Eric. «Schade, dass wir uns nicht mit einem Sieg bedanken konnten.»

In der Tat reichte am Sonntag nicht zum zweiten SCB-Sieg im zweiten Saisonspiel. Und dass, obwohl SCB besonders in der zweiten Halbzeit Moral bewies und – vor allem dank eines beherzten Auftritts in der Defensive – beinahe noch die Wende schaffte.

Heikler Entscheid 12 Sekunden vor Schluss

Und wer weiss, was passiert wäre, wenn das Schiedsrichter-Trio 12 Sekunden vor Schluss beim Stand von 61:59 für das Heimteam eine andere Entscheidung getroffen hätte: Nach einem Korbleger von Rhamel Brown setzte SCB-Captain Michael Plüss den gegnerischen Spielmacher (Chris Jones) derart unter Druck, dass dieser auf die Auslinie trat. Der Unparteiische, welcher die Aktion aus kürzester Distanz gesehen hatte, sprach den Ball daraufhin Swiss Central zu. Die beiden anderen, weit weg vom Geschehen stehenden Schiedsrichter, sahen in der Szene hingegen ein Foul von Plüss und überstimmten ihren Kollegen. Nach den zwei folgenden Freiwürfen von Chris Jones war die Partie gelaufen.

Den Spielausgang auf diese eine Entscheidung zu schieben, wäre aber falsch. Swiss Central war an diesem Sonntag in Basel am Ende einfach nicht gut genug. Wer als Mannschaft 37,3 Prozent wirft und nur gerade 5 von 26 Dreipunkteversuchen (19,2 Prozent) trifft, wird ein Spiel auf diesem Niveau nicht gewinnen. Das weiss auch Captain Michael Plüss, dem die Enttäuschung nach dem Spiel deutlich anzumerken wahr. «Die Chancen waren da, die offenen Würfe ebenfalls. Leider haben wir diese – im Gegensatz zu den Starwings – nicht getroffen.»

Zwei Heimspiele in Folge

Auch Cheftrainer Danijel Eric hätte sich den Sonntag in Basel anders vorgestellt: «Die heutige Niederlage tut natürlich weh. Wir haben uns für das Spiel gegen die Starwings viel vorgenommen.» Der Coach erwähnte, wie auch Plüss, die «Details», die nicht funktionierten. Kleinere Abstimmungsprobleme in der Verteidigung, zum Beispiel. «Daran werden wir arbeiten», so der Trainer. Am morgigen Montag steht für die Mannschaft Erholung auf dem Programm; anschliessend gilt der Fokus dem nächsten Heimspiel gegen Lugano (Sonntag, 17 Uhr, Maihof). Eric verspricht: «Wir werden eine Reaktion zeigen und alles dafür tun, um gegen Lugano wieder eine bessere Leistung zu zeigen.» Auf die Unterstützung der Fans werden Eric und seine Spieler auch am Sonntag wieder zählen dürfen.

Sonntag, Sporthalle Birsfelden, Zuschauer: 500
Starwings Basel – Swiss Central 63:59 (33:25)

SCB: Veselinov 21, Tomic, Güttinger 2, Kovacevic 8, Domingos, Morandi 2, Rocak, Mandic 3, Plüss 10, Stevanovic, Volic, Brown 13. – Coach: Eric / Popovic. – abwesend: Imgrüth, Wechsler, Lehmann, Fankhauser. – Starwings Topscorer: Jones 16, Brown 12, Fuchs 10. – SR: Novakovic S. / Tagliabue M. / Ferroni L


Daniel Schriber

Die Basel Starwings (gelbes Trikot), haben sich im Angriff gegen die Verteidigung von Swiss Central Basketball durchgesetzt. (Bild: pd/Robert Varadi)

Die Basel Starwings (gelbes Trikot), haben sich im Angriff gegen die Verteidigung von Swiss Central Basketball durchgesetzt. (Bild: pd/Robert Varadi)

Bild: pd/Robert Varadi

Bild: pd/Robert Varadi

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