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BASKETBALL: Trotz Personalsorgen: Swiss Central will ersten Titel

Am Samstag kämpft Swiss Central Basketball um den Titel des «Probasket Classics»-Cups. Obwohl der Gegner Küsnacht-Erlenbach unterklassig ist, rechnet SCB-Coach Danijel Eric mit einem schwierigen Spiel.
SCB-Trainer Danijel Eric (kniend) gibt seinen Spielern Anweisungen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 10. Dezember 2017))

SCB-Trainer Danijel Eric (kniend) gibt seinen Spielern Anweisungen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 10. Dezember 2017))

Auf den ersten Blick ist die Ausgangslage klar: Swiss Central Basketball ist im Finale des Deutschschweizer Cups «ProBasket Classics» der deutliche Favorit. So ist es schliesslich immer, wenn ein NLA-Team auf einen unterklassigen Gegner – in diesem Fall aus der 2. Liga – trifft. Doch der Schein trügt. Swiss-Central-Coach Danijel Eric geht davon aus, dass das Final am Samstag (17 Uhr, Bülach) ein ausgeglichenes und «sehr schwieriges Spiel» wird.

Die Amerikaner sind weg, der Captain verletzt

Tatsache ist: SCB tritt am Samstag nur mit einem Rumpfteam an. Dies einerseits deshalb, weil die beiden amerikanischen Profispieler Austin Chatman und Eric Thompson bereits in ihre Heimat geflogen sind – und andererseits, weil SCB gleich auf mehrere weitere Schlüsselspieler verzichten muss. Verletzt sind unter anderem Captain Michael Plüss und Branko Tomic.

Küsnacht-Erlenbach will SCB «die Suppe versalzen»

Der BC Küsnacht-Erlenbach auf der anderen Seite ist logischerweise bis in die Zehenspitzen motiviert, um den Favoriten aus der Zentralschweiz ein Bein zu stellen. So schreibt der Verein auf seiner Facebook-Seite: «Unsere Team wird Swiss Central die Suppe vielleicht, möglicherweise, hoffentlich versalzen. David gegen Goliath. Wir freuen uns auf ein packendes und spannendes Finale.»

Ehemalige Profispieler

Bei Küsnacht-Erlenbach spielen gleich mehrere ehemalige Spitzenspieler – darunter der Amerikaner Yuanta Holland, der 2003 und 2004 zwei Schweizermeistertitel mit Boncourt feierte und sogar zum besten Center der NLA gewählt wurde. Mit seinen 40 Jahren hat Holland seinen Zenit zwar überschritten – trotzdem dürfte der 202 Meter grosse Muskelberg das Leben der SCB-Innenspieler schwer machen.

Ein weiteres Beispiel für die Stärke des Goldküsten-Klubs ist Trésor Quidome. Der Tessiner blickt auf eine langjährige Profikarriere zurück; er spielte unter anderem für Lugano, Fribourg, Neuchâtel und Vacallo. Es verwundert deshalb nicht, dass Küsnacht-Erlenbach in der abgeschlossenen 2.-Liga-Saison jedes einzelne Spiel dominierte und souverän in die 1. Liga aufstieg.

Daniel Schriber

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