Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BASKETBALL: Zu viele Geschenke verteilt

Während 30 Minuten ist das Spiel zwischen Swiss Central und Massagno ausgeglichen. Weil sie immer wieder zweite Wurfchancen erhalten, gewinnen die Tessiner am Ende dennoch deutlich.
Daniel Schriber
Austin Chatman von Swiss Central beim Abschlussversuch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 10. Dezember 2017))

Austin Chatman von Swiss Central beim Abschlussversuch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 10. Dezember 2017))

Daniel Schriber

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Wie in jeder anderen Sportart gibt es auch im Basketball viele Statistiken, anhand deren sich der Verlauf eines Spiels analysieren lässt. Die Wurfquote ist eine davon, die Anzahl Ballverluste eine andere. Eine weitere aussagekräftige Statistik beschäftigt sich mit den sogenannten «Second Chance Points» – mit jenen Punkten also, die ein Team erst nach dem zweiten oder gar dritten Wurfversuch erzielt. Es sind Punkte, welche die meisten Trainer zur Weissglut bringen – denn schliesslich geht ihnen häufig ein verpasster Rebound vom Ring voraus.

Den Spielern von Swiss Central gelangen im gestrigen Spiel gegen Massagno nur gerade zwei «Second Chance Point». Bei den Tessinern waren es 23. Als logische Folge entschied Massagno auch die Rebound-Statistik (46:22) deutlich für sich. «Rebound-Arbeit hat nicht nur mit Kampf, sondern auch mit Timing und Konzentration zu tun», so SCB-Captain Michael Plüss. Gegen Massagno mangelte es den SCB-Spielern vor allem an Letzterer. Die Tessiner wiederum nahmen die Geschenke unter dem gegnerischen Korb dankend an.

Einbruch im Schlussviertel

Die neuerliche Niederlage ist aus SCB-Sicht auch deshalb ärgerlich, weil das Spiel auch ganz anders hätte enden können: Über weite Strecken des Spiels sahen die Zuschauer in der Maihofhalle gestern ein Duell auf Augenhöhe. Zwar gelang den Tessinern ein ­etwas besserer Start (18:13 nach dem ersten Viertel) – in den folgenden zwei Abschnitten aber gelang es dem Heimteam, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Nach drei Vierteln lautete der Punktestand 55:56. «Zu diesem Zeitpunkt hätten wir den Sack zumachen müssen», so der enttäuschte SCB-Captain.

Wie schon bei der Heimniederlage vom vergangenen Mittwoch gegen Neuchâtel erfolgte der Einbruch von Swiss Central innert kürzester Zeit. Während das Heimteam mit einem Mini-Rückstand ins Schlussviertel startete, stand es eine Minute und acht Sekunden später auf einmal 55:65. Dass die Vorentscheidung zu Stande kam, lag einerseits an den individuellen Fehlern im Angriffsspiel, andererseits an der nahezu perfekten Wurfausbeute auf der anderen Seite.

Mit vier Siegen aus den ersten elf Spielen steht SCB aktuell auf Rang 9. Es ist eine gute Zwischenbilanz für das Team von Danijel Eric – denn schliesslich darf nicht vergessen werden, dass SCB in dieser Saison nur über zwei Profispieler verfügt.

Tessiner mit einem Profi mehr auf dem Feld

Bei Massagno standen gestern fast während der gesamten Spielzeit drei ausländische Profis gleichzeitig auf dem Feld. Ein weiterer folgte immer dann von der Bank, wenn einer der Kollegen eine kurze Pause benötigte. Von solchen Verhältnissen kann SCB nur träumen. «Unser Kader ist weniger breit, weshalb sich gegen Ende eines Spiels häufiger Fehler einschleichen», so Plüss. Oft seien es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten, so der Captain, «und genau an diesen werden wir auch in Zukunft weiterarbeiten».

Übrigens: Trotz der frustrierenden Niederlage gegen Massagno gab es gestern Abend auch für Plüss und seine Teamkollegen noch Grund zur Freude. Im Anschluss an das Spiel überraschte der Samichlaus das Team in der Maihofhalle. Und dieser hatte zwar keine «Second Chance Points», dafür aber das eine oder andere Geschenksäckli mit dabei.

NLA

11. Runde: Swiss Central – SAM Massagno 66:82. – Samstag: Lugano Tigers – Fribourg Olympic 84:64. Lions de Genève – Pully Lausanne 95:73. Vevey Riviera – Boncourt 72:94. Starwings Regio Basel – Monthey 64:83. Union Neuchâtel – Winterthur 108:72.

Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Fribourg Olympic 20. 2. Lugano Tigers 18. 3. Lions de Genève 18. 4. Union Neuchâtel 14. 5. SAM Massagno 14. 6. Boncourt 12. 7. Pully Lausanne 8. 8. Swiss Central 8. 9. Monthey 8. 10. Starwings Regio Basel 6. 11. Vevey Riviera 2. 12. Winterthur 2.

Swiss Central – Massagno 66:82 (34:36)

Maihofhalle. – 400 Zuschauer. – Swiss Central: Lehmann (10), Chatman (19), Morandi, Birboutsakis, Zoccoletti, Kairavicius (11), Stallkamp, Mandic, Plüss (14), Thompson (12). – Bemerkung: Swiss Central ohne Fankhauser und Tomic (beide verletzt).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.