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BEACHVOLLEYBALL: Den Nerv der Fans getroffen

Trotz des schlechten Wetters: Rund 12 000 Zuschauer während sechs Tagen lassen sich die Freude an der U-21-WM nicht nehmen. Im nächsten Jahr steht der nächste Grossanlass an.
Theres Bühlmann
Die Zuschauer sorgen für Stimmung im Center Court. (Bilder Philipp Schmidli)

Die Zuschauer sorgen für Stimmung im Center Court. (Bilder Philipp Schmidli)

Ab und zu ein paar Sonnenstrahlen, mehr aber nicht. So hiess es auch gestern, die Winterjacken aus dem Schrank zu nehmen. Doch das hielt die Fans nicht davon ab, ins Luzerner Lido zu pilgern – und dies taten sie tatsächlich in Scharen. Manch eine Familie, die den Pfingstmontag dazu nutzte, das nahe gelegene Verkehrshaus zu besuchen, befand sich dann plötzlich mit Hund und Puppenwagen mitten in der Beachvolleyballszene.

Spektakuläre Ballwechsel

Und was Zuschauer zu sehen bekamen, vermochte zu gefallen. Die gestrigen Spiele um die Medaillenvergabe standen auf einem hohen Niveau und begeisterten im Center Court, der Platz für 2500 Personen bot und jedes Mal gefüllt war. Mehr noch: Es gab Begegnungen, welche die Besucher buchstäblich von den Sitzen rissen. Nicht nur die Partien um die U-21-WM-Titel, auch jene um die bronzene Auszeichnung zwischen den kanadischen Zwillingen Nicole und Megan McNamara und dem US-Duo Torrey van Winden und Sarah Sponcil. Die langen und spektakulären Ballwechsel trafen den Nerv der Fans und waren auch dazu angetan, das frierende Publikum etwas zu erwärmen. Am Schluss gab es Bronze für die Kanadierinnen, was denn auch stürmisch und ausgiebig gefeiert wurde. Auch der Biergarten wurde gestern rege benutzt. So fanden Pizza, Pasta und all das Süss-Saure, das auf der Speisekarte stand, doch noch dankbare Abnehmer.

Alles in allem zählten die Organisatoren während sechs Tagen rund 12 000 Zuschauer auf dem Lidogelände. Bedauert wurde das Ausscheiden des Schweizer Duos Florian Breer/Yves Haussener (siehe Box), das sich am Sonntag erst im Viertelfinal bei toller Stimmung geschlagen geben musste. Eine einheimische Vertretung um die Medaillenvergabe wäre das Tüpfchen auf dem berühmten i gewesen.

Komplimente von höchster Stelle

Einer liess sich vom Wetter nie gross aus der Ruhe bringen: OK-Präsident Marcel Bourquin. «Ich weigerte mich, irgendwelche Wetterprognosen zu lesen», sagte er. «Es war unsere Devise, das Beste daraus zu machen und irgendwelche Änderungen anzubringen, wo diese nötig gewesen wären.» Priorität hätte ganz klar das Einhalten des Spielplanes gehabt, was trotz Verschiebungen am Samstag auch klappte. Und somit fällt das Fazit des OK-Präsidenten positiv aus. Bourquin konnte sogar Komplimente von höchster Stelle entgegennehmen. «Diese Weltmeisterschaft verdient das Prädikat 1a», liess sich Philippe Saxer, Beachvolleyballverantwortlicher bei Swiss Volley, vernehmen. «Das OK verfügt über grosse Erfahrung und hat diesen Anlass mit viel Liebe zum Detail über die Bühne gebracht.» Geschätzt hätten die Spieler auch die Nähe der Einspielplätze zum Center Court. «Wir haben schon an Orten gespielt, da mussten wir weite Wege in Kauf nehmen», sagte Saxer.

World Tour macht Halt in Luzern

Doch nach der Weltmeisterschaft ist vor dem nächsten Grossanlass. Wie schon im vergangenen Jahr macht die World Tour auch 2017 im Mai wieder Station in der Innerschweiz. «Wir möchten diesen Event in Luzern als festen Bestandteil im Beachvolleyball-Kalender etablieren», so der OK-Präsident. Erst einmal gilt es aber, im Lido mit dem Abbau der Zelte und der Haupttribüne zu beginnen. Das dauert bis Freitag.

Eine Sache ist der OK-Präsident aber bereits los: Die 360 Tonnen Sand, die vor Beginn der Weltmeisterschaft von Koblenz nach Luzern transportiert wurden, sind bereits verkauft. Abnehmer sind vor allem Badeanstalten, aber auch Leichtathletikvereine für ihre Weitsprunganlagen.

Sand, auf dem Weltmeister ihre Spuren hinterliessen: Das hat doch was an sich.

Adamek Kwiatkowska (Polen) (Bild: FIVB)
Beata Vaida aus Rumänien (Bild: FIVB)
Der Kanadier Robbie Abrams (links) gegen den Chinesen Z.H. Chen (Bild: FIVB)
Tom van Steenis (Holland) gegen Simon Gray (Australien). (Bild: FIVB)
Veltman Kelsey (Kanada, links) gegen Michela Lantignotti (Italien) (Bild: FIVB)
Veltman Kelsey (Kanada, vorne) gegen Michela Lantignotti (Italien) (Bild: FIVB)
Gaia Traballi (Italien) zeigt an, wohin gespielt werden muss. (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM - Tag 1

Esther Rohrer (links) und Vera Bachmann verlieren ihr erstes Spiel gegen Rudykh / Zayonchkovskay aus Russland mit 0:2 (12-21, 22-24). (Bild: FIVB)
Esther Rohrer (19) aus Alpnach. (Bild: FIVB)
Vera Bachmann (20) aus Sempach Station. (Bild: FIVB)
Das zweite Schweizer Duo ist erfolgreicher: Selina Marolf (links) und Dunja Gerson gewinnen gegen Nezir / Cetin aus der Türkei 2:1 (21-18, 17-21, 15-13). (Bild: FIVB)
Selina Marolf (18) aus Oberdiessbach. (Bild: FIVB)
Dunja Gerson (20) aus Belp. (Bild: FIVB)
Tim Köpfli (rechts) und Irian Mika verloren gegen Sivolap / Myskiv aus Russland mit 0:2 (9-21, 17-21). (Bild: FIVB)
Tim Köpfli (19) aus Hermetschwil. (Bild: FIVB)
Voll konzentriert: Dunja Garson (20) aus Belp. (Bild: FIVB)
Irian Mika (18) aus Meisterschwanden (Bild: FIVB)
Das Schweizer Duo Breer/Haussener verlor gegen die Niederlande. Im Bild: Yves Haussener. (Bild: FIVB)
Florian Breer (vorne) freut sich über einen Punktgewinn. (Bild: FIVB)
Florian Breer (links) versucht den Ball zu blocken. (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM - Tag 2

Die Schweizerinnen Selina Marolf (links) und Dunja Gerson verloren gegen das Team aus Holland Stubbe/Daalderop mit 0:2 (11-21, 20-22). (Bild: FIVB)
Joy Stubbe schlägt den Ball über das Netz, während Selina Marolf einen Block versucht. (Bild: FIVB)
Selina Marolf (18) aus Oberdiessbach. (Bild: FIVB)
Nika Daalderop in Aktion gegen Selina Marolf. (Bild: FIVB)
Das Team der Männer um Florian Breer (rechts) und Yves Haussener konnte Peru mit einem 2:0 (21-8, 21-12) besiegen. (Bild: FIVB)
Yves Haussener (rechts) in Aktion gegen Juan Carlos Bustos aus Peru. (Bild: FIVB)
Auch Florian Breer zeigt gegen Peru vollen Einsatz. (Bild: FIVB)
Das zweite Team der Männher um Tim Köpfli (rechts) und Irian Mika war enttäuscht, nachdem sie gegen Thailand 0:2 (19-21, 19-21) verloren haben. (Bild: FIVB)
Der Thailänder Marudet Buntem im direkten Spiel am Netz gegen Irian Mika. (Bild: FIVB)
Tim Köpfli versucht einen Block gegen Thantawat. (Bild: FIVB)
Auch das zweite Team der Frauen um Esther Rohrer (links) und Vera Bachmann konnten gegen ihre Gegnerinnen aus Mexiko Valdez Lizarraga/Burnside keinen Sieg nach Hause bringen. (Bild: FIVB)
Die Schweizerinnen verloren am Freitagnachmittag mit 0:2 (20-22, 12-21). (Bild: FIVB)
Esther Rohrer (19) aus Alpnach. (Bild: FIVB)
Vera Bachmann (20) aus Sempach in Aktion gegen die Mexikanerin Valdez Lizarraga. (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM - Tag 3

Thailand gegen Australien 2-0 (21-18, 21-14). Marudet Buntem und sein Teammitglied Thanachod Thanthawat aus Thailand. (Bild: FIVB)
Maximilian Guehrer, Australia (Bild: FIVB)
Jonathan Hunt aus Australien verpasst den Ball. (Bild: FIVB)
Das Spiel Argentinien gegen Frankreich 1-2 (14-21, 24-22, 12-15) Arnaud Loiseau und Teammate Arnaud Gauthier-Rat aus Frankreich feiern ihren Sieg. (Bild: FIVB)
Santiago Aulisi von Argentinien kann der Angriff der Franzosen blocken. (Bild: FIVB)
Frankreichs Arnaud Loiseau verteidigt gegen Argentinien. (Bild: FIVB)
Das Spiel Brasilien gegen Vanuatu endete 0 - 2 (21-14, 21-15). Costa Victoria Lopes Pereira (links) von Brasilien und Loti Joe Vanuatu. (Bild: FIVB)
Sherysyn Toko von Vanuatu. (Bild: FIVB)
Das Spiel Belarus gegen Kanada endete 0 - 2 (16 -21, 16-21). Viktoryia Siekretava (links) von Belarus and Nicole McNamara von Kanada. (Bild: FIVB)
Das Spiel Litauen gegen Paraguay endete 1-1 (21-11, 16-21, 11-12). Im Bild. Erika Sofia Mongelos Bobadilla von Paraguay. (Bild: FIVB)
Das Spiel vom Samstag. Lettland gegen Italien endete mit einem 2-0 (21-16, 21-15). Tina Graudina (links) und Paula Neciporuka von Lettland. (Bild: FIVB)
Tina Graudina (links) Lettland und Michela Lantignotti von Italien. (Bild: FIVB)
Tina Graudina (links) von Lettland und Michela Lantignotti von Italien in Aktion. (Bild: FIVB)
Das Spiel Japan gegen Polen endete 2-0 (21-16, 21-15). Reika Murakami (links) und Hana Deguchi von Japan. (Bild: FIVB)
Martyna Kloda (links) und Agata Trybula von Polen im Sand. (Bild: FIVB)
Agata Trybula (links) von Polen and Reika Murakami von Japan. (Bild: FIVB)
Das Spiel der Frauen. Russland gegen die türkei 2-0 (21-19, 21-13). Betul Esra Metin (links) und Merve Nezir von der Türkei. (Bild: FIVB)
Daria Rudykh (links) und Elizaveta Zayonchkovskaya von Russland. (Bild: FIVB)
Betul Esra Metin von der Türkei. (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM - Tag 4

Mathias Bentsen (links) von Norwegen und Loiseau Arnaud von Frankreich. (Bild: FIVB)
Florian Breer (links) und Thanachod Thanthawat von Thailand. (Bild: FIVB)
Mexiko's Jose Luis Rubio Cmargo (rechts) durchbricht den finnischen Block. (Bild: FIVB)
Tigrito/Peter aus Venezuela. (Bild: FIVB)
Stoyanovskiy/Yarzutkin (RUS) gegen George/Arthur (BRA). (Bild: FIVB)
Mol/Bertnsen (NOR) gegen Sivolap/Myskiv (RUS). (Bild: FIVB)
Svetlana Kholomina (links) von Russland und Adriana-Maria Matei von Rumänien. (Bild: FIVB)
Die kanadischen Geschwister McNamara, hier im Spiel vom Sonntag gegen Erika/Michelle (PAR), sichern sich am Ende den dritten Platz. (Bild: FIVB)
Megan McNamara (links, USA) und Elizaveta Zayonchkovskaya (RUS). (Bild: FIVB)
Stubbe/Daalderop (NED) gegen Duda/Ana Patricia (BRA). (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM Tag 5

Kanadas Zwillingsschwestern Nicole McNamara (links) und Megan McNamara holen die Bronzemedaille (Bild: Philipp Schmidli)
Spiel um Platz drei bei den Frauen zwischen den USA (links) und Kanada. (Bild: Philipp Schmidli)
Die Sunny Girls tanzen während einer Spielpause (Bild: Philipp Schmidli)
Norwegens Mathias Berntsen (links) gegen Mexikos Jose Luis Rubio (Bild: Philipp Schmidli)
Blick vom Dach des Verkehrshauses auf die Beachvolleyball-Anlage. (Bild: Philipp Schmidli)
Kanadas Megan McNamara (links) gegen die Amerikanerin Torrey Van Winden (Bild: Philipp Schmidli)
Kanadas Megan McNamara (links) gegen die Amerikanerin Sarah Sponcil (Bild: Philipp Schmidli)
Die Sunny Girls tanzen während einer Spielpause (Bild: Philipp Schmidli)
Zuschauer sorgen für gute Stimmung. (Bild: Philipp Schmidli)
Die Brasilianer George Souto Maior Wanderley (links) und Arthur Diego Mariano Lanci freuen sich über einen gewonnenen Punkt im Finalspiel. (Bild: FIVB)
Der Mexikaner Rubio spielt den Ball im Final an Arthur Diego Mariano Lanci aus Brasilien vorbei. (Bild: FIVB)
Eduarda Santos Lisboa (links) und Ana Patricia Silva Ramos umarmen sich nach dem Sieg im WM-Final. (Bild: FIVB)
Finalspiel zwischen Duda/Ana Patrícia aus Brasilien und Makroguzova/Kholomina aus Russland. (Bild: FIVB)
Die brasilisnische Trainerin der Frauen freut sich über den WM-Titel ebenso. (Bild: FIVB)
Das Maskottchen un der Norweger Anders Berntsen Mol gratulieren Tigrito/Peter aus Venezuela zur Bronzemedaille nach dem kleinen Final der Männer. (Bild: FIVB)
Kleiner Final der Männer: Mol/Berntsen aus Norwegen gegen Tigrito/Peter aus Venezuela. (Bild: FIVB)
Kleiner Final der Männer: Mol/Berntsen aus Norwegen gegen Tigrito/Peter aus Venezuela. (Bild: FIVB)
Megan McNamara spielt den Ball per «Manschette» im kleinen Final. (Bild: FIVB)
Torrey Van Winden (rechts) aus den USA spielt den Ball im kleinen Final am Block von Megan McNamara aus Kanada vorbei. (Bild: FIVB)
Die kanadischen Geschwister Megan McNamara (links) und Nicole McNamara freuen sich über einen gewonnenen Punkt im kleinen Final. (Bild: FIVB)
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Beachvolleyball-U21-WM Final-Tag

Die kanadischen Zwillinge Nicole (links) und Megan McNamara sichern sich Bronze. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die kanadischen Zwillinge Nicole (links) und Megan McNamara sichern sich Bronze. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Norwegens Mathias Berntsen (links) punktet gegen Mexikos Jose Luis Rubio. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Norwegens Mathias Berntsen (links) punktet gegen Mexikos Jose Luis Rubio. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

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